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Welt-Schlaganfall-Tag
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Spastiken nach Schlaganfall oft unzureichend versorgt

Rund 270.000 Menschen pro Jahr erleiden in Deutschland einen Schlaganfall. Eine der häufigsten Folgen ist die Spastik. Obwohl es wirksame Behandlungsmöglichkeiten gibt, werden Betroffene oft unzureichend versorgt, erklärt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in einer Pressemitteilung zum Welt-Schlaganfall-Tag am 29. Oktober.
AutorKontaktPZ
Datum 29.10.2025  13:30 Uhr

Versorgung gehört in die Hände von Fachleuten

»Unsere Erfahrung zeigt, dass viele Betroffene unzureichend über moderne Versorgungsmöglichkeiten aufgeklärt werden und es kaum Zusammenarbeit zwischen den Behandelnden gibt«, stellt Anna Engel fest. Die Gesundheitswissenschaftlerin und Physiotherapeutin ist Expertin für Rehabilitation bei der Deutschen Schlaganfall-Hilfe.

Bei Verdacht auf eine Spastik rät sie Betroffenen, immer eine neurologische Facharztpraxis aufzusuchen. Auch die ausgewählten Therapeutinnen und Therapeuten sollten über Erfahrung in der Spastik-Behandlung verfügen. Und eine Hilfsmittelversorgung erfolgt nach Möglichkeit durch ein geeignetes Sanitätshaus. Die Schlaganfall-Hilfe hat bundesweit bereits mehr als 30 Sanitätshäuser in der Schlaganfall-Versorgung qualifiziert.

Zum Welt-Schlaganfall-Tag hat die Stiftung zudem einen kostenlosen Spastik-Ratgeber für Betroffene und Angehörige herausgegeben. Informationen zu allen Themen hat die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe auf ihrer Aktionsseite zusammengestellt.

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