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Nach Protesten
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Spahn ändert Reformpläne für Intensivpflege

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ändert nach breiten Protesten seine Reformpläne für die Pflege schwerkranker Menschen mit künstlicher Beatmung. Intensivpflege-Patienten, die am sozialen Leben teilhaben, sollen laut Spahn auch künftig zu Hause betreut werden. Das bekräftigte der CDU-Politiker am Donnerstag in Berlin. Zugleich solle für sie aber eine bestmögliche Versorgung erreicht werden, was bisher häufig nicht der Fall sei.
AutorKontaktdpa
Datum 06.12.2019  09:42 Uhr

Erleichterungen bei der Reha

Die Gesetzespläne sehen auch Erleichterungen bei der Rehabilitation vor, wenn man dafür eine bestimmte Einrichtung auswählen möchte. Soll es eine andere sein als von der Krankenkasse vorgesehen, sollen die Mehrkosten nur noch zur Hälfte zu übernehmen sein - und nicht mehr vollständig. Ältere Menschen sollen schneller und leichter an Reha-Maßnahmen kommen können. Wenn ein Arzt es verordnet, soll die Kasse beim Antrag nicht mehr überprüfen, ob die Reha medizinisch erforderlich ist. Bei einer geriatrischen Rehabilitation soll zudem die Höchstdauer zur Regeldauer erklärt werden - nämlich 20 Tage bei ambulanter Behandlung und drei Wochen bei stationärer Behandlung.

 

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