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21 Punkte
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So will die Union die Arzneimittelversorgung retten

CDU und CSU haben 21 Punkte vorgelegt, die die Arzneimittelversorgung in Deutschland sicherstellen sollen. Die Forderungen reichen von einem EU-Frühwarnsystem für Lieferengpässe bis zu einer Abschaffung des Schulgeldes in der PTA-Ausbildung. 
AutorKontaktLukas Brockfeld
Datum 22.02.2024  13:00 Uhr

Gestern diskutierte der Gesundheitsausschuss des Bundestages über die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung in Deutschland. Die öffentliche Anhörung kam auf Antrag der Unionsfraktion zustande. CDU und CSU haben in ihren Antrag 21 Punkte zur Sicherstellung der Arzneimittelversorgung aufgeführt, die die Ampel-Koalition umsetzen solle. Die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung seien nicht ausreichend, um die Lieferengpässe bei vielen Medikamenten in den Griff zu bekommen.  

Der gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, Tino Sorge, bezeichnete die 21 Punkte am Mittwoch als eine »Blaupause« für eine mögliche Regierungsbeteiligung ab 2025. Die Union sei bereit, den Apotheken zeitnah zu helfen. »Wenn jetzt nicht schnell gehandelt wird, sind Versorgungsstrukturen unwiederbringlich verloren,« mahnte Sorge. 

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