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Fettleber
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Semaglutid nun auch bei MASH zugelassen

Die EU-Kommission hat der Firma Novo Nordisk die Zulassung für das Semaglutid-haltige Fertigarzneimittel Kayshild® erteilt. Der GLP-1-Rezeptoragonist darf damit zukünftig auch bei metabolisch-assoziierter Steatohepatitis (MASH) zum Einsatz kommen.
AutorKontaktSven Siebenand
Datum 07.04.2026  16:20 Uhr

Einmal pro Woche subkutan

Kayshild wird einmal wöchentlich zu einem beliebigen Zeitpunkt zu oder unabhängig von den Mahlzeiten angewendet. Es wird subkutan in das Abdomen, den Oberschenkel oder den Oberarm injiziert. Die Erhaltungsdosis von 2,4 mg Semaglutid einmal wöchentlich wird ausgehend von einer Anfangsdosis von 0,25 mg erreicht. Um die Wahrscheinlichkeit von gastrointestinalen Symptomen zu verringern, sollte die Dosis über einen Zeitraum von 16 Wochen langsam erhöht werden.

Die häufigsten beobachteten Nebenwirkungen sind gastrointestinale Störungen, darunter Übelkeit, Durchfall, Verstopfung und Erbrechen, sowie Ermüdung/Fatigue.

Frauen im gebärfähigen Alter wird empfohlen, während der Behandlung eine Verhütungsmethode anzuwenden. Kayshild darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.

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