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Metaanalyse
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Semaglutid könnte Alzheimer-Risiko reduzieren

Es ist inzwischen klar, dass das therapeutische Potenzial der Inkretinmimetika weit über den Einsatz als Antidiabetika hinausreicht. Neuere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass sie auch positive Auswirkungen auf die Gehirngesundheit haben könnten, einschließlich der kognitiven Funktion und der Neuroprotektion.
AutorKontaktTheo Dingermann
Datum 28.10.2024  16:00 Uhr

Beeindruckende Werte

Zwar handelt es sich bei dieser Studie nicht um eine klassische randomisierte, kontrollierte Interventionsstudie. Dafür wurde die Untersuchung an einer realen Population von Typ-2-Diabetikern durchgeführt, die damit als Hochrisikogruppe für Alzheimer einzustufen sind.

Die beobachteten Werte sind beeindruckend. Sie deuten darauf hin, dass Semaglutid ein geeigneter Kandidat für weitere Untersuchungen zur Prävention oder Verzögerung der Alzheimer-Krankheit bei Personen mit Typ-2-Diabetes sein könnte. Weitere Forschung, einschließlich prospektiver klinischer Studien, sind notwendig, um die Kausalität zu bestätigen und die Mechanismen zu verstehen, durch die Semaglutid die kognitive Gesundheit beeinflussen könnte.

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