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Nach »Ausnahmejahr« 2022
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Schmerzmittel-Absatz sinkt auf Normalmaß

Die Bundesbürger haben im vergangenen Jahr deutlich weniger Schmerzmittel gekauft. Laut Bundesverband der pharmazeutischen Industrie (BPI) ist die Absatzmenge wieder auf dem vorpandemischen Normalmaß angekommen.
AutorKontaktdpa
Datum 05.03.2024  09:45 Uhr

Es seien 199,5 Millionen Verpackungen verkauft worden, die nicht verschreibungspflichtig waren, und damit 10,5 Millionen weniger als 2022, teilte der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) auf Anfrage mit.


Im Jahr 2022 war der Absatz aber sehr hoch gewesen, was an den Spätfolgen von Corona gelegen hatte: Während der Pandemie waren die Menschen nur relativ wenig erkältet gewesen, da sie weniger Kontakte mit anderen Menschen hatten und sich nicht so oft ansteckten – daher war der Schmerzmittel-Verkauf in den Corona-Jahren niedrig (2020: 193,7 Millionen Packungseinheiten; 2021: 192,1 Millionen).

Als die Pandemie vorbei war und die Menschen ihre sozialen Kontakte wieder hochfuhren, schossen auch die Infektionen nach oben – und der Bedarf nach Schmerzmitteln wuchs entsprechend.

BPI-Geschäftsführerin Anja Klauke bezeichnete 2022 wegen des hohen Infektionsgeschehens als Ausnahmejahr. »Für 2023 lässt sich somit sagen, dass die Absatzmenge nicht verschreibungspflichtiger Schmerzmittel wieder im sogenannten Normalmaß angekommen ist«, sagte sie.

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