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Verdacht auf Wettbewerbsverstöße
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Sanofi-Standorte durchsucht

Wegen Verdachts auf Wettbewerbsverstöße hat die EU-Kommission Räumlichkeiten des Pharmakonzerns Sanofi durchsucht. Betroffen sind Standorte in Deutschland und Frankreich.
AutorKontaktdpa
AutorKontaktPZ
Datum 01.10.2025  08:40 Uhr

Die EU-Kommission hat bei Ermittlungen Räumlichkeiten des Pharmakonzerns Sanofi in Deutschland und Frankreich unter die Lupe genommen. Im Mittelpunkt steht der Verdacht auf wettbewerbswidrige Praktiken im Geschäft mit saisonalen Grippeimpfstoffen.

Wie die Brüsseler Behörde mitteilte, habe das Unternehmen möglicherweise gegen EU-Kartellrecht verstoßen. Konkret gehe es um den mutmaßlichen Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung. Laut »Deutschlandfunk« soll Sanofi Produkte anderer Hersteller »in unrechtmäßigem Ausmaß verunglimpft haben«.

Sanofi bestätigte die Inspektionen und erklärte, man sei zuversichtlich, dass sich die Einhaltung der relevanten Regeln und Vorschriften bestätigen werde. Das Unternehmen kooperiere vollumfänglich mit der EU-Kommission.

Zu der laufenden Untersuchung äußerte sich Sanofi nicht weiter. Die Kommission betonte, dass die Inspektionen ein vorläufiger Ermittlungsschritt seien und keine Schuld des Unternehmens bedeuteten. Sanofi betreibt in Deutschland einen Standort in Höchst bei Frankfurt.

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