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Brief an Lauterbach
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Saar-CDU fordert Finanzhilfen für Apotheken

Die saarländische CDU-Landtagsfraktion mahnt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), die Apotheken nicht im Stich zu lassen. »Die Apotheken stehen mit dem Rücken an der Wand«, heißt es in einem offenen Brief an den Minister. Zuvor hatten sich der Saarländische Apothekerverein und die Apothekerkammer des Saarlandes gemeinsam an die saarländischen Abgeordneten in Land- und Bundestag gewandt auf die schwierige Situation der Offizinen aufmerksam gemacht.
AutorKontaktAlexander Müller
Datum 29.05.2024  13:30 Uhr
CDU befürchtet Schließungswelle im Saarland

CDU befürchtet Schließungswelle im Saarland

Die CDU im Landtag greift die kritischen Punkte der Apothekerschaft in ihrem Schreiben an Lauterbach auf. Was das Skonto-Urteil betrifft, kann sich die Landtagsfraktion vorstellen, die alte Rabattierung in der Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) einfach wieder zu erlauben.

Zur geplanten Apothekenreform heißt es in dem Schreiben an Lauterbach, dass die bislang vorliegenden Eckpunkte keine kurzfristigen finanziellen Ressourcen freisetzen würden. »Insofern bitte ich Sie, neben strukturellen Erwägungen die Apotheken auch und insbesondere mit Finanzhilfen zu unterstützen. Nur so kann es uns gelingen, eine Schließungswelle erheblichen Ausmaßes abzuwenden«, so Schäfer im Namen der CDU-Fraktion. Lauterbach darf die »Apotheken nicht im Stich lassen«, sondern müssen ihnen »finanziell unter die Arme greifen« und damit eine Versorgung sicherstellen, heißt es abschließend.

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