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RKI
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RSV- und Grippewelle sind offiziell vorbei

Das Robert-Koch-Institut (RKI) erklärt die Grippewelle für beendet. Ihr Höhepunkt wurde Ende Januar und Anfang Februar erreicht. Auch beim Respiratory Syncytial Virus (RSV) ist die Zahl der Infektionen gesunken.
AutorKontaktdpa
Datum 11.04.2024  15:02 Uhr

Das Ende einer Infektwelle kann definitionsgemäß immer erst rückblickend erklärt werden. Jetzt war es endlich soweit: Die Grippewelle habe nach Definition des Instituts nach 15 Wochen Mitte März geendet, teilte das RKI in seinem Wochenbericht zu akuten Atemwegserkrankungen vom Mittwoch mit. Die Welle von Erkrankungen durch das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) endete demnach schon Anfang März.

Insgesamt habe es in der ersten Aprilwoche im Vergleich zur Vorwoche sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen deutlich weniger Erkrankungen der Atemwege gegeben. Auch die Zahl schwerer Verläufe lag in den meisten Altersgruppen auf niedrigem Niveau. Bei Kindern unter zwei Jahren, die wegen einer schweren Atemwegserkrankung im Krankenhaus behandelt wurden, lag der Anteil der RSV-Diagnosen in der ersten Aprilwoche bei 20 Prozent. Das RKI wies darauf hin, dass es aufgrund der Osterferien zu Nachmeldungen von Grippe- und RSV-Infektionen kommen könne.

Der Höhepunkt der Grippewelle wurde den Angaben zufolge Ende Januar und Anfang Februar erreicht. Bis Mitte März sei die Zahl der Fälle deutlich gesunken und dann auf niedrigem Niveau relativ stabil geblieben. Die RSV-Welle hatte nach RKI-Definition Ende November begonnen und dauerte 16 Wochen. Insgesamt sei die Häufigkeit von schweren akuten respiratorischen Infektionen seit Mitte Februar deutlich gesunken.

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