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Immunisieren meist möglich
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RKI räumt mit falschen Kontraindikationen zum Impfen auf

Leichter Infekt, Vorerkrankung, medikamentöse Therapien – in der Regel kann man trotzdem geimpft werden. Mit falschen Kontraindikationen räumt das Robert-Koch-Institut in einem neuen Faktenblatt auf und erklärt, wann Impfen wirklich nicht möglich ist.
AutorKontaktChristina Hohmann-Jeddi
Datum 06.03.2023  13:00 Uhr
Echte medizinische Gründe, die gegen das Impfen sprechen

Echte medizinische Gründe, die gegen das Impfen sprechen

Einige medizinische Gründe sprechen aber tatsächlich gegen bestimmte Impfungen. So sollte eine Impfung bei schweren akuten Erkrankungen laut RKI zunächst nicht erfolgen. Die Impfung könne nach der Genesung nachgeholt werden. Eine Ausnahme bilden dabei postexpositionelle Immunisierungen gegen Tollwut, Hepatitis B oder Tetanus, die sofort erfolgen sollten.

Auch bei schweren Allergien gegen Bestandteile eines Impfstoffs wie Hühnereiweiß besteht eine Kontraindikation. Für viele Indikationen gebe es aber inzwischen Präparate ohne Allergene, sodass man auf diese ausweichen könne. Lebendimpfungen sind wie erwähnt in der Schwangerschaft und bei Immunsuppression kontraindiziert. Diese echten Kontraindikationen würden in dem Aufklärungsgespräch, das vor jeder Impfung stattfindet, abgefragt und besprochen, betont das RKI.

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