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Urlaubsplanung
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Reiseapotheke auch bei Inlandsreisen wichtig

Urlaub in Ferienhaus oder -wohnung, im Wohnmobil oder im Zelt: Viele Menschen planen in der Pandemie ihren Urlaub im eigenen Land und mit dem PKW – nicht zuletzt in der Hoffnung, ihn mit höherer Wahrscheinlichkeit auch tatsächlich antreten zu können. Eine Reiseapotheke sollte auch dabei nicht fehlen.
AutorKontaktMaria Pues
Datum 18.03.2021  09:00 Uhr

Wunden und Zecken

Kleinere Verletzungen sollte man ebenfalls selbst versorgen können. Daher gehören auch ein Wunddesinfektionsmittel wie Octenisept® oder Tyrosur® und eine Auswahl an Pflastern, sterilen Kompressen und Mullbinden in die Reiseapotheke. Dass die inzwischen überall zur Verfügung stehenden Haut- und Flächendesinfektionsmittel sich hierfür nicht eignen, ist für den Fachmann selbstverständlich, für viele medizinische Laien jedoch nicht.

Auch auf die Möglichkeit von Zeckenstichen sollten Reiseplanende hingewiesen werden. Gegen diese wirksame Repellenzien sowie Zeckenzange oder -karte und das bereits erwähnte Wunddesinfektionsmittel gehören daher auch in die Inlands-Reiseapotheke. Wer in ein Risikogebiet der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) reist, sollte zudem über die entsprechende Impfung informiert werden. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat kürzlich fünf neue FSME-Risikogebiete ausgewiesen. Die Impfung sollte rechtzeitig vor der Reise erfolgen, da für einen 98-prozentigen Schutz laut RKI zwei Impfungen im Abstand von einem bis drei Monaten notwendig sind.

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