Bei den pharmazeutischen Dienstleistungen (pDL) wollen sich die Versender einbringen. Doch die ABDA »quält letztendlich Menschen in die Apotheke«, das sei nicht mehr zeitgemäß. Das wollte Kammerchef Gnekow so nicht stehen lassen: Gerade bei den pharmazeutischen Dienstleistungen brauche es den Kontakt vor Ort. »Das weiß jeder, der das schon einmal gemacht hat.«
Letztendlich gelte dies auch für die Hochpreiser und die Unterstützung, die Apotheken bei der Adhärenz leisten könnten. Es gelte, die vorhandenen, teuren Therapien effektiver einzusetzen. Zudem seien nicht alle Patienten so onlineaffin, dass sie auf den Vor-Ort-Service verzichten könnten, so der Kammerpräsident. Die Möglichkeit, dass die Menschen einen Bezugspunkt vor Ort hätten, sollte ihnen nicht genommen werden. Es gebe etliche neue Chancen für die Apotheken, auf die viele Apotheken viel Lust hätten.