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Johnson&Johnson
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Quartalsverlust nach Milliardenvergleich

Wegen eines milliardenschweren Vergleichs im Zusammenhang mit einem Rechtsstreit vor allem über Körperpuder rutschte der Konzern Johnson & Johnson im ersten Quartal 2023 unter dem Strich in die roten Zahlen.
AutorKontaktdpa
Datum 19.04.2023  09:30 Uhr

Der Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson &Johnson ist besser als erwartet ins Jahr gestartet. Das Management wird deshalb zuversichtlicher und hob gestern die Ziele für Umsatz und Gewinn für dieses Jahr an. Im ersten Quartal konnte der Konzern zwar seinen Umsatz deutlich steigern, allerdings rutschte er

infolge eines milliardenschweren Vergleichs im Zusammenhang mit einem Rechtsstreit vor allem über Körperpuder unter dem Strich in die roten Zahlen.

Im ersten Quartal kletterte der Erlös im Jahresvergleich um 5,6 Prozent auf 24,75 Milliarden Dollar (knapp 23 Milliarden Euro). Der größte Umsatztreiber war der Bereich Verbrauchergesundheit, der ausgegliedert wird. Der Konzern erklärte dies mit einer starken Nachfrage nach rezeptfreien Schmerzmitteln. Ähnlich gut entwickelte sich der Umsatz mit Medizintechnik. Das Unternehmen konnte aber auch im größten Bereich mit Medikamenten den Erlös steigern.

Der bereinigte Gewinn ging um knapp ein Prozent auf knapp 7,1 Milliarden Dollar (etwa 6,3 Milliarden Euro) zurück. Einschließlich der Einmalzahlung von 6,9 Milliarden Dollar rutschte das Unternehmen mit 68 Millionen Dollar (knapp 62 Millionen Euro) in die Verlustzone. Insgesamt zahlte der Konzern für die Beilegung sämtlicher Klagen um Körperpflegeartikel, die das Magnesiumsilikat Talkum enthalten, rund 8,9 Milliarden Dollar (etwa 8,1 Milliarden Euro).

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