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GKV-Finanzen
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Protestbrief wegen Personal der Finanzkommission

Die Finanzkommission Gesundheit startet heute mit ihrer Arbeit. Die Expertinnen und Experten sollen bis Anfang 2026 erste Vorschläge zur Kassenstabilisierung vorlegen. Die niedergelassene Ärzteschaft kritisiert, dass sie nicht Teil des Gremiums ist. Auch Gewerkschaften finden die Zusammensetzung unzureichend.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 25.09.2025  13:00 Uhr
Verdi: »Wer zahlt, muss auch mitbestimmen dürfen«

Verdi: »Wer zahlt, muss auch mitbestimmen dürfen«

Auch andere Gruppe fühlen sich ausgeschlossen. Gestern machten Gewerkschaften ihre Ansprüche geltend, etwa Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (verdi). Der verdi-Vorsitzende Frank Werneke mahnte eine Beteiligung der Sozialpartner an dem Gremium an, wie es im Koalitionsvertrag vorgesehen sei. Dass diese außen vor seien, werde »der konstitutiven Rolle, die Gewerkschaften, als Vertreter der Versicherten, und Arbeitgeber im Gefüge von Krankenkassen und Gesundheitsversorgung spielen, in keiner Weise gerecht«, so Werneke. »Wer zahlt, muss auch mitbestimmen dürfen.« 

Konzepte für die Entlastung der Kassen lägen längst auf dem Tisch – etwa die Entlastung der Kassen von der  Versorgung von Bürgergeldbeziehenden. Die Kommission müsse der Politik »eine Grundlage für schnelles und nachhaltiges Handeln liefern«. 

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