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Wirkstoffhaltige Pflaster
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Praktische Tipps erhöhen Therapiesicherheit

Arzneimittelhaltige Pflaster geben über längere Zeit ihren Wirkstoff an den Körper ab. Die richtige Anwendung ist entscheidend - denn Fehler können Folgen haben.
AutorKontaktdpa
Datum 19.02.2026  13:30 Uhr

Pflasterwechsel und Entsorgung

Gewechselt wird das Pflaster je nach ärztlicher Anordnung oder Packungsbeilage, beispielsweise nach 24 Stunden, drei Tagen oder einer Woche. Notieren Sie diesen Termin am besten mit Datum und Uhrzeit auf der Verpackung. Erst das alte Pflaster entfernen und für das neue eine andere Stelle aussuchen. Damit man das meist durchsichtige Pflaster schnell am Körper findet, kann auch hier helfen, den Ort zu notieren.

Falten Sie das benutzte Pflaster nach innen an der Klebefläche aufeinander. Danach gehört es auf keinen Fall in die Toilette oder den Ausguss. Denn die Stoffe können laut dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) nicht vollständig in Kläranlagen herausgefiltert werden, sondern schaden etwa Fischen in Flüssen und Seen.

Geben Sie das Pflaster in den Hausmüll oder in eine spezielle Arzneimittelentsorgung. Diese bieten zum Teil Recyclinghöfe oder Apotheken an. Vor allem, wenn Pflaster starke Schmerzmittel wie das Opioid Fentanyl enthalten, dürfen sie nicht in falsche Hände geraten.

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