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Kriminalität
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Phishing-Mails bei Apobank-Kunden im Umlauf

Derzeit warnt die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) auf ihrer Internetseite vor sogenannten Phishing-Mails, die potentiell schadhafte Links enthalten können. Wichtig ist, die E-Mails auf keinen Fall zu öffnen und sofort in den Spam-Ordner zu verschieben, so die Apobank.
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 24.02.2023  13:00 Uhr

»Aktuell versuchen Betrüger durch das Versenden von Phishing-Mails an Ihre Online-Banking-Zugangsdaten zu erlangen beziehungsweise Sie dazu zu verleiten, auf potentiell schadhafte Links zu klicken«, heißt es auf der Internetseite der Apobank. Die täuschend echte E-Mail werde mit dem Betreff »apoBank: Wichtige Kundeninformation!« versendet. Die Apobank rät dringend, diese Betrugsversuche unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben.

Inhaltlich geht es in der E-Mail um die Überprüfung der Kundendaten und »um die sichere Abwicklung von Bankgeschäften über das Internet zu gewährleisten«. Dabei werden die Empfänger unter Druck gesetzt: Es wird angedroht, vom Apobank-Service ausgeschlossen zu werden, sollten die Daten nicht bis zum 28.02.2023 über den beigefügten Button »zur Homepage« eingetragen werden.

Verschiedene Absender

Die Betrüger wollen also an vertrauliche Kundendaten wie etwa Online-Banking-Zugangsdaten kommen. »Diese Mails täuschen vor, von der Apobank zu sein. In der Detailansicht der Absenderadresse wird jedoch augenscheinlich keine legitime Apobank-Mailadresse verwendet«, sagte eine Apobank-Sprecherin auf Nachfrage der PZ. »Wir haben schnell reagiert und für unsere Kundinnen und Kunden aktuelle Hinweise zu den aktuellen Phishing-Mails auf unserer Website veröffentlicht«, so die Sprecherin weiter. Auch grundsätzliche Informationen zu einem sicherem Umgang mit Online-Banking seien dort zu finden. »Wir weisen zudem regelmäßig darauf hin, dass Zugangsdaten oder TAN-Nummern der Kunden nur über die Apobank-Webseite www.apobank.de oder über apoBanking+ App abgefragt werden, niemals außerhalb dieser Kanäle«, erklärte die Sprecherin weiter. Kunden, die schon auf einen solchen Link geklickt haben, sollen sich bei der Apobank melden.

Eine Absenderadresse kommt von @t-online.de und variiere nach folgendem Schema: eapo1 / crapo1/papo1/papo2/lell2/*/@t-online.de. Eine andere Absenderadresse ist beispielsweise »info@visually.info« mit dem Betreff »Anpassung der AGBs – Ihr Name bitte zustimmen«. Ein weiterer Absender ist »liamemma@sympatico.ca« mit dem Betreff »Fwd:«.

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