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EU-Pharmapaket
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Phagro fordert Belieferungsanspruch des Großhandels

Der Phagro-Vorsitzende Marcus Freitag appelliert an die Bundesregierung und die Ländervertreter im Rat, sich klar zur Resilienz von Lieferketten und damit zu einem Belieferungsanspruch des Pharmagroßhandels zu bekennen.
AutorKontaktPZ
Datum 16.05.2024  14:14 Uhr

»Angemessene und kontinuierliche Belieferung«

»Wir setzen darauf, dass Parlament, Rat und Kommission im Trilog-Verfahren die gemeinwirtschaftliche Leistung der vollversorgenden pharmazeutischen Großhändler anerkennen. Nur wir stellen eine kontinuierliche, auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zugeschnittene Versorgung sicher«, so Freitag. Dafür würden die Lagerbestände konstant und bedarfsgerecht optimiert und die Ausgaben für Arzneimittel in großem Volumen vorfinanziert.

»Diese wichtige Aufgabe können wir nur wahrnehmen, wenn die zuständigen nationalen Behörden eine angemessene und kontinuierliche Belieferung durch die Industrie nachhalten«, betont er. Das Recht der vollversorgenden Pharmagroßhändler auf Belieferung anzuerkennen hieße ausdrücklich nicht, das »Direktgeschäft oder andere Vertriebsmodelle zu beeinträchtigen oder zu verbieten, sondern es geht um einen fairen und am Sicherstellungsauftrag orientierten Marktzugang«.

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