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Zukunft der Pharmazie
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Patientennah, digital, interprofessionell

Wie hat sich die pharmazeutische Ausbildung im Laufe der Zeit gewandelt, wie steht sie im europäischen Vergleich da und wie wird sie zukunftsfähig? Experteneinschätzungen liefert die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift »Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz«.
AutorKontaktTheo Dingermann
Datum 15.05.2025  18:00 Uhr

Fortbildung als Pflichtsache?

Schließlich wird in einem Beitrag von Dr. Konstanze Schäfer von der Abteilung Aus- und Fortbildung der Apothekerkammer Nordrhein auf die Bedeutung einer kontinuierlichen professionellen Kompetenzentwicklung (Continuing Professional Development, CPD) hingewiesen. Dies verdeutlicht und konkretisiert Schäfer am Beispiel von Konzepten in benachbarten Ländern. So gibt es in vielen EU-Ländern, anders als in Deutschland, Pflichtfortbildungen, die meist von den Standesorganisationen überwacht werden.

Erst 2024 hat Österreich die Fortbildungspflicht eingeführt. In der Schweiz ist neben einer Weiterbildung auch der regelmäßige Fortbildungsnachweis notwendig, um eine öffentliche Apotheke zu leiten. Frankreich und das Vereinigte Königreich (UK) haben darüber hinausgehend verpflichtende Revalidierungssysteme, wobei das UK die kontinuierliche professionelle Kompetenzentwicklung am umfassendsten umgesetzt hat.

Ein gemeinsames Positionspapier verschiedener Institutionen aus dem Jahr 2022 konkretisiert Vorschläge für eine AAppO-Novelle und liegt dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) vor.

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