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Broken-Heart-Syndrom
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Nicht zu unterschätzende Gefahr für das Herz

Verlieren wir einen geliebten Menschen, bricht uns sprichwörtlich das Herz. Zeigen sich tatsächlich Brustschmerzen und Luftnot, sollte man das unbedingt ernst nehmen – das Herz ist in Gefahr.
AutorKontaktdpa
Datum 19.11.2025  13:30 Uhr
Behandlungsmöglichkeiten des Broken-Heart-Syndrom 

Behandlungsmöglichkeiten des Broken-Heart-Syndrom 

Gefährliche Komplikationen vermeiden: Darauf kommt es an, wenn ein Broken-Heart-Syndrom vorliegt. Patientinnen und Patienten werden daher auf der Intensivstation für bis zu 72 Stunden am Monitor überwacht. Um Blutgerinnsel in der linken Herzkammer zu verhindern, bekommen sie blutverdünnende Medikamente.

Nach vier bis fünf Tagen pumpt das Herz in aller Regel wieder normal, es kann aber auch länger dauern.

Ein »gebrochenes Herz« überstanden? Nun tut man gut daran, Stress – soweit es eben geht – zu reduzieren. So lässt sich das Risiko senken, dass es erneut zu einem Broken-Heart-Syndrom kommt: Zwischen vier und zehn Prozent der Betroffenen erleben der Herzstiftung zufolge Rückfälle.

Das Broken-Heart-Syndrom wird auch als Takotsubo-Syndrom bezeichnet. Dieser Name spielt auf die dabei typische Silhouette der linken Herzkammer an, so die Deutsche Herzstiftung. Sie erinnert an eine japanische Tintenfischfalle (Takotsubo).

Das liegt vor allem daran, dass sich die Form der Herzspitze beim Broken-Heart-Syndrom verändert. Für alle, die kein Bild einer Tintenfischfalle vor Augen haben: Die Form der linken Herzkammer ähnelt einem Ballon, in den wenig Luft gepustet wurde.

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