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Topika-Hersteller
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Lokal produziert, lokal appliziert

Pharmaproduktion und Innovation made in Germany – das gibt es noch. Damit hierzulande mehr investiert wird und neue Medikamente und Jobs entstehen, brauche es zwar keine staatliche Förderung, aber verlässliche Rahmenbedingungen und weniger Bürokratie, so das Fazit einer Podiumsdiskussion bei Almirall in Reinbek.
AutorKontaktDaniela Hüttemann
Datum 24.02.2025  18:00 Uhr

Weniger Regulierung und Bürokratie

Dazu gehört für Madsen auch, dass die Bürger und Unternehmen nicht nur nach dem Staat rufen, sondern selbst aktiver werden und nicht auf etwaige Förderungen warten, bis sie loslegen. Gleichzeitig brauche es wieder mehr gegenseitiges Vertrauen, um möglichst viel Bürokratie abbauen zu können. Als gebürtiger Däne ist er gegen einen Staat, der alles bis ins Kleinste reguliert und kontrolliert, und für mehr smarte Digitalisierung.

Ähnlich äußerte sich der niedergelassene Dermatologe Professor Thomas Dirschka. Als Arzt und Praxisbetreiber wünschte er sich ebenfalls weniger Bürokratie, mehr Eigenverantwortung, gute ausgebildete und motivierte Fachkräfte und weitere pharmazeutische Innovationen. Gerade in seiner Disziplin habe es bei verschiedenen Erkrankungen wie Psoriasis und Hautkrebs in den vergangenen 20 Jahren vor allem mit Antikörper-Präparaten riesige Fortschritte gegeben. Gleichzeitig brauche es weiterhin eine qualitativ hochwertige Versorgung mit optimierten Basistherapeutika, die bezahlbar bleiben muss, ohne kaputt gespart zu werden.

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