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taz-Interview
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Lauterbach: Brauchen Reformen gegen Lobby

Der ehemalige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat in einem Interview Bilanz über seine Amtszeit gezogen. Dabei ging es auch um sein Verhältnis zu Interessengruppen. Er gelte bei vielen als »Lobby­istenschreck«, so Lauterbach. Dabei habe er durchaus zugehört – nur eben anderen.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 02.07.2025  16:00 Uhr
»Alles erreicht, was man als Mediziner in der Gesundheitspolitik erreichen kann«

»Alles erreicht, was man als Mediziner in der Gesundheitspolitik erreichen kann«

Auf die Frage, ob er seiner Amtszeit und der damit verbundenen Gestaltungsmacht nachtrauere, blieb Lauterbach vage. »Es muss weitergehen.« Er setze auf seine Möglichkeiten im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie im Forschungsausschuss.  

Angesprochen auf seine sinkende Beliebtheit mit seinem Amtsantritt als Minister sagte Lauterbach: »Natürlich ist man lieber beliebt als unbeliebt. Aber wir müssen uns daran messen, was wir erreicht haben.« Er habe »Beliebtheitsverluste immer auch sehenden Auges in Kauf genommen, um die Sache voranzubringen«. Rückblickend habe er »zumindest formal alles erreicht, was man als Mediziner in der Gesundheitspolitik erreichen kann«. 

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