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RKI-Protokolle
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Kubicki nimmt Lauterbach ins Visier

Im Zuge der Aufarbeitung der Corona-Politik teilt FDP-Vize Kubicki erneut gegen den Bundesgesundheitsminister aus. Er fordert Konsequenzen nach dem Leak der RKI-Protokolle und wirft Karl Lauterbach (SPD) ein »unverantwortliches Verhältnis zur Wahrheit« vor.
AutorKontaktPZ
AutorKontaktdpa
Datum 09.08.2024  09:14 Uhr
Nicht die erste Kubicki-Attacke auf Lauterbach

Nicht die erste Kubicki-Attacke auf Lauterbach

Es ist nicht das erste Mal, dass er Lauterbach einen solchen Schritt im Zusammenhang mit Corona nahelegt. Schon Anfang 2023 hatte es in der Ampel einen Streit um die Pandemie-Politik des Gesundheitsministers gegeben. »Einen ehrenvollen Rücktritt würde Karl Lauterbach niemand vorwerfen«, schrieb Kubicki damals bei Facebook. Er kritisierte die Corona-Politik der vergangenen Jahre scharf. Diese habe besonders bei Kindern und Älteren versagt. Kindern seien mit bewusster Angsterzeugung Lebenschancen genommen worden, Ältere in Altenheimen seien menschenunwürdig behandelt worden.

Der FDP-Vize fordert in seinem aktuellen Beitrag, die verschiedenen Dimensionen der Corona-Pandemie müssten dringend parlamentarisch aufgearbeitet werden, »um künftige Fehler zu vermeiden und um gesellschaftliche Wunden zu heilen«. Eine mögliche künftige Teilnahme der FDP an einer weiteren Ampel-Koalition mit SPD und Grünen knüpft er an diese Bedingung.

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