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Vorhaben für Apotheken
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Koalitionsverträge im Vergleich

Der Koalitionsvertrag von Union und SPD liest sich gut für die Apotheken. So umfassend und mit so konkreten Versprechen wurden sie in den vergangenen Jahren nicht bedacht. Doch aus dem Vergleich der PZ wird auch deutlich, dass auch andere Koalitionen nicht alle guten Vorsätze für Apotheken umgesetzt haben.
AutorKontaktAlexander Müller
Datum 10.04.2025  14:30 Uhr

Union und SPD versprechen den Apotheken eine Honorarerhöhung mit besonderem Fokus auf unterversorgte Gebiete. Auch Skonti sollen wie der freigegeben werden. Mehr Prävention in der Offizin und gelockerte Abgabevorschriften stehen ebenso auf der Agenda wie Vorgaben für den Versandhandel. Der Text im Wortlaut:

Die Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP hatte sich für die Apotheken auch einiges vorgenommen. Die große Strukturreform konnte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) aber am Ende nicht umsetzen. Sein Apotheken-Reformgesetz schaffte es nicht durchs Kabinett.

Die letzte »Große Koalition« aus Union und SPD war vor allem gesundheitspolitisch zum Ende der Legislatur geprägt von der Corona-Pandemie. Bei der Bewältigung der Krise bezog Gesundheitsheitsminister Jens Spahn (CDU) die Apotheken zwar mit ein – das im Koalitionsvertrag versprochene Rx-Versandverbot setzte er nicht um.

Auch 2013 bildeten Union und SPD gemeinsam eine Regierung. Für die Apotheken stand nicht viel im Koalitionsvertrag. Immerhin: Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) löste das Versprechen ein und hielt an der bewährten Apothekenstruktur fest.

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