| Melanie Höhn |
| 12.02.2026 15:02 Uhr |
Aktuell will das Bundesgesundheitsministerium (BMG) die Digitalisierungsstrategie für das Gesundheitswesen weiter vorantreiben. Ein Schwerpunkt liegt auch auf der Nutzung des Potenzials von KI. Laut BMG soll diese dort eingesetzt werden, »wo sie die Behandlungsqualität erhöht, bei der medizinischen und pflegerischen Dokumentation entlastet, die Kommunikation erleichtert oder den Zugang zu validierten Gesundheitsinformationen verbessert«.
Dazu könnten KI-Anwendungen künftig in sicheren Testumgebungen erprobt und auf ihre Wirksamkeit bewertet werden – »stets unter Wahrung des Datenschutzes«. Für Leistungserbringende stehe zugleich die Gewährleistung von Rechtssicherheit bei der KI-Nutzung im Fokus. Da heute insbesondere die KI-gestützte Dokumentation administrative Effizienzgewinne und spürbare Entlastung für Fachkräfte verspreche, will das BMG sie künftig zum Standard in der Gesundheits- und Pflegeversorgung machen. Bis 2028 will das BMG darauf strategisch abzielen, eine »aktive Nutzung KI-gestützter Dokumentation« in über 70 Prozent der Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen zu etablieren.