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Podiumsdiskussion 
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Kann die 116 117 die Notaufnahmen entlasten? 

Wie können die oft überfüllten Notaufnahmen entlastet werden? In Berlin wurde am Mittwoch über verpflichtende Ersteinschätzungen und das Potential der EPA in der Notfallversorgung diskutiert. 
AutorKontaktLukas Brockfeld
Datum 27.03.2025  16:00 Uhr

Krankenhäuser gehen in die Knie 

Thomas Ballast erklärte, dass eine verbesserte Patientensteuerung auch deshalb dringend nötig sei, da sich das System in seiner jetzigen Form angesichts der demografischen Entwicklung nicht ewig aufrechterhalten lasse. »Es ist also auch im Sinne der Patientinnen und Patienten, sich vor der Inanspruchnahme des Gesundheitswesens stärkeren Regeln zu unterwerfen«, so Ballast. Angesichts der vielen unterschiedlichen Ideen sollten sich die Akteure des Gesundheitswesens endlich auf eine Form der Steuerung einigen und diese testen.

Doris Reinhardt mahnte, dass sich eine Reform der Notfallversorgung nicht nur auf die Krankenhäuser konzentrieren dürfe. »Wenn uns das nicht gelingt, verlässlich vor Ort zu sein und die Patienten bedarfsorientiert zu versorgen – wenn uns die Stärkung der ambulanten Versorgung nicht gelingt, dann gehen auch die Krankenhäuser in die Knie«, so die stellvertretende KV-Vorsitzende.

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