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Wirtschaftsticker - Archiv

08.12.2003  00:00 Uhr

Wirtschaftsticker

Bettenabbau in Rheinland-Pfalz

In rheinland-pfälzischen Krankenhäusern sollen bis Ende 2007 rund 2000 Betten abgebaut werden. Nach dem am Freitag vom Sozialausschuss des Landtags beratenen Krankenhausplan sollen auch rund zehn Abteilungen geschlossen werden, die nach Ministeriumsangaben überwiegend nur gering ausgelastet sind. Im Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern soll dagegen in den kommenden Jahren eine neue Augenfachabteilung eingerichtet werden. Die Zahl der Krankenhausbetten liegt zurzeit noch bei knapp 25.700. dpa

3M fertigt in Kamen Pflaster

Der US-Technologiekonzern 3M fertigt in Kamen (Kreis Unna) künftig auch Medizin-Produkte. NRW-Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) nahm am Freitag eine neue Anlage, die Verbandsmaterial und Pflaster produziert, in Betrieb. Der Konzern hat in die neue Anlage 80 Millionen Euro investiert. 100 neue Arbeitsplätze seien entstanden, teilte der Vorstand des Unternehmens mit. dpa

Analytik Jena besser im Geschäft

Der Messtechnik-Hersteller Analytik Jena hat bei steigenden Umsätzen die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (30. September) seien die Erlöse um knapp ein Drittel auf 84,5 Millionen Euro gestiegen, teilte der Vorstand der börsennotierten Analytik Jena AG mit. Nach ersten Schätzungen wurde das Geschäftsjahr mit einem Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen einer halben und einer Million Euro abgeschlossen. Im Vorjahr hatte das Unternehmen mit knapp 400 Beschäftigten einen Verlust von 1,5 Millionen Euro ausgewiesen. dpa

Fischer glaubt an Gesundheitswesen

„Wer Arbeitsplätze mit Zukunft sucht, ist im Gesundheitswesen richtig.“ Das sagte die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Birgit Fischer (SPD) bei der zwölften Landesgesundheitskonferenz in Düsseldorf. Seit 1985 seien in NRW in der Gesundheits-Branche 175.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Und angesichts der demografischen Entwicklung und des medizinisch-technischen Fortschritts sei auch in Zukunft mit einem wachsenden Personal-Bedarf zu rechnen. dpa Top

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