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Wirtschaftsticker - Archiv

02.09.2002
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Wirtschaftsticker

Sonderschicht für Autan

Der Pharmakonzern Bayer hat wegen der hohen Nachfrage in den deutschen Hochwassergebieten nach dem Insektenschutzmittel Autan eine Sonderproduktion eingelegt. Insgesamt würden drei Millionen zusätzliche Einheiten erzeugt, sagte eine Unternehmenssprecherin in Leverkusen. Normalerweise liegt die gesamte Jahresproduktion für Deutschland, die immer im November/Dezember für das kommende Jahr erzeugt wird, bei fünf Millionen Stück. dpa

Formelle Untersuchung bei BMS

Die amerikanische Wertpapier- und Börsenkommission SEC hat ihre Untersuchung über die Bilanzierung von Inventaraufstockungen bei Großhändlern des US-Pharmakonzerns Bristol-Myers Sqibb Company (BMS) in eine „formelle“ Untersuchung verwandelt. Dies hat das Unternehmen mitgeteilt. In einer formellen Untersuchung kann die Aufsichtsbehörde viel härter gegen Unternehmen vorgehen. BMS glaube weiterhin, dass die Bilanzierung des Inventaranstiegs bei den Großhändlern angemessen gewesen sei, versicherte die Gesellschaft. Sie kooperiere mit der SEC. dpa

Sanofi legt zu

Der französische Pharmakonzern Sanofi-Synthelabo hat im ersten Halbjahr Umsatz und Ertrag gesteigert. Der Nettogewinn habe um 23,7 Prozent auf 830 Millionen Euro zugenommen, der Umsatz um 16,5 Prozent auf 3,68 Milliarden Euro, teilte die Sanofi-Synthelabo S.A. am Montag in Paris mit. Für 2002 hält der Konzern an seiner Prognose fest, dass der Gewinn vor Abschreibungen und Sondereffekten um 25 Prozent steigen dürfte. Auf Grund des schwächeren Wachstums in den wichtigsten Pharma-Märkten sei für das zweite Halbjahr eine geringere Umsatzzunahme als in der ersten Hälfte zu erwarten. dpa

Schlechte Chefs im Norden

Mitarbeiter verschiedener Branchen in Norddeutschland stellen ihren Führungskräften ein äußerst schlechtes Zeugnis aus. Das weist eine repräsentative Erhebung aus. Von 1456 befragten Berufstätigen bemängeln 79 Prozent, dass Anerkennung und Kritik durch Vorgesetzte absolut unausgewogen sind; 71 Prozent, dass ihre unmittelbaren Vorgesetzten nur selten direkt zu erreichen sind; und dass 68 Prozent der Führungskräfte Sorgen und Probleme von Mitarbeitern kaum erkennen. PZ Top

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