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04.09.2000
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Wirtschaftsticker

Bayer übernimmt Antibiotikum

PZ. Bayer hat von Aventis Pharma die Vermarktung des Antibiotikums Josacine® (Josamycin) in Frankreich übernommen. Das Abkommen gilt nach Angaben von Bayer auch für die französischsprachigen afrikanischen Länder. Josacine ist ein Lizenzprodukt von Yamanouchi Pharmaceutical Co. Ltd. (Tokio). Bayer erwartet mit Josacine im Jahr 2001 einen Umsatz von über 25 Millionen Euro. Das Antibiotikum Josacine® gehört zur Substanzklasse der Makrolide.

Sanofi verdient gut

dpa. Der französische Pharmakonzern Sanofi-Synthelabo hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr 2000 mehr als verdoppelt. Mit einem Plus von 58 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lag er bei 447 Millionen Euro (rund 874 Millionen DM), teilte das Unternehmen am Dienstag in Paris mit. Für die deutliche Verbesserung des Ergebnisses seien vor allem stark gestiegene Verkäufe bei neuen Medikamenten weltweit verantwortlich, hieß es. Das Betriebsergebnis von Sanofi-Synthelabo nahm um 53 Prozent auf 675 Millionen Euro zu. Der Umsatz belief sich nach den Angaben auf 2,8 Milliarden Euro, das entspricht einer Steigerung um zehn Prozent.

Ostchemie mit Umsatzplus

dpa. Die ostdeutsche Chemie hat ihre Umsätze im ersten Halbjahr 2000 deutlich gesteigert. Nach Angaben des Verbandes der Chemischen Industrie VCI (Landesverband Nordost) wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres Waren im Wert von rund 9,2 Milliarden DM umgesetzt. Das entspricht einem Plus von 23,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, teilte der VCI am Freitag mit. Damit lag die Steigerungsrate über dem Durchschnitt der deutschen Chemie, die ein Umsatzwachstum von 13,8 Prozent verbuchte. Entgegen dem allgemeinen Trend legte in den neuen Bundesländern der Inlandsumsatz mit einem Plus von 31,3 Prozent etwas stärker zu als der Auslandsumsatz (plus 29,2 Prozent). In der von der pharmazeutischen Industrie dominierten Chemie von Westberlin stieg hingegen der Auslandsumsatz stärker als das Inlandswachstum. Insbesondere Rückgänge bei Lacken und Farben brachten der Westberliner Chemie im Inland ein Minus von 3,8 Prozent. Am Gesamtumsatz der deutschen Chemie hatten die ostdeutschen Bundesländer (mit Berlin) einen Anteil von 8,7 Prozent. Top

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