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Wirtschaftsticker - Archiv

18.02.2002
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Wirtschaftsticker

GSK investiert in Dresden

Knapp 21 Millionen Euro will GlaxoSmithKline (GSK) dieses Jahr im Serumwerk Dresden in eine neue Abfüllungstechnologie investieren, wie die Dresdner Neuesten Nachrichten melden. Sie ermögliche es, Grippeimpfstoffe ohne Konservierungsmittel zu verpacken. Die Zahl der Mitarbeiter soll von 190 auf 240 steigen. Dank einer im November 2001 in Betrieb genommenen neuen Produktionsanlage sei bereits die Herstellung der Grippeimpfstoffe um 50 Prozent gesteigert worden. dpa

Abbott in Ludwigshafen

Weil die einstige BASF-Tochter Knoll zu einem der größten Abbott-Standorte außerhalb der USA ausgebaut werden soll, werden derzeit 80 Arbeitnehmer für die Produktion eingestellt und für andere Unternehmensbereiche weitere Mitarbeiter gesucht. Das Werk übernimmt Arbeit von anderen Standorten. Mit dem Betriebsrat wurden deshalb zwölf Sonderschichten für sechs Samstage vereinbart. An vier weiteren Samstagen soll freiwillig gearbeitet werden. In Ludwigshafen beschäftigt Abbott mehr als 1800 Mitarbeiter. PZ

Tiere biologisch markieren

Den Verbrauch von Fleisch will die Riemser Arzneimittel AG durch die so genannte biologische Markierung von Tieren sicherer machen. Zusammen mit der Biotechnologiefirma November AG, Erlangen, kooperiert sie bei der Produktion und Vermarktung der neuen Methode. Das in Erlangen entwickelte System erlaube die dauerhafte Kennzeichnung von Nutztieren und ermögliche eine transparente Erzeugung von Qualitätsfleisch. Die Herkunft könne vom Stall über die Schlachtung und Verarbeitung bis hin zur Ladentheke verfolgt werden. Das Verfahren biete auch gute Vermarktungspotenziale für geimpfte Tiere und Veterinärimpfstoffe. dpa

Aktienrückkauf durch J&J

Der Verwaltungsrat des amerikanischen Pharmakonzerns Johnson & Johnson (J&J) hat ein Aktienrückkaufprogramm ohne zeitliche Begrenzung von bis zu 5 Milliarden Dollar genehmigt. Der Kauf soll im offenen Markt erfolgen. Ende 2001 standen bei J&J 3,1 Milliarden Aktien aus. dpa

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