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Eli Lilly holt auf

10.02.2003
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Eli Lilly holt auf

PZ  Das US-Pharmaunternehmen Eli Lilly hat 2002 einen Jahresumsatz von 11,1 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet (2001: 11,5 Milliarden US-Dollar). Das entspricht einem Minus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 17 Monate nach dem Prozac-Patentauslauf zeigt die Gewinnkurve aber wieder nach oben.

Dafür sprechen die Ergebnisse des vierten Quartals 2002: Von Oktober bis Dezember stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 Prozent auf 2,956 Milliarden US-Dollar.

Das um einmalige Ereignisse bereinigte Betriebsergebnis des vergangenen Jahres beträgt 3,328 Milliarden US-Dollar und damit 11 Prozent weniger als 2001. Mit 2,763 Milliarden US-Dollar liegt der Jahresüberschuss 8 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Der um einmalige Ereignisse bereinigte Gewinn pro Aktie beträgt 2,55 US-Dollar und damit ebenfalls 8 Prozent weniger als 2001.

Im vierten Quartal 2002 sorgten nach Angaben des Unternehmens unter anderem „bemerkenswerte Umsatzzuwächse“ für eine Steigerung des Betriebsergebnisses um 13 Prozent auf 893 Millionen US-Dollar. Damit stieg auch der bereinigte Gewinn pro Aktie für das vierte Quartal 2002 um 13 Prozent auf 0,68 US-Dollar und traf damit die Markterwartungen.

Lilly Deutschland erzielte 2002 mit Humanarzneimitteln ein Umsatzwachstum von 4,4 Prozent. 369,0 Millionen Euro setzte das Tochterunternehmen um (2001: 353,4 Millionen Euro). Auch die Marktnachfrage zeigt eine steigende Tendenz. Top

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