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Chance und Herausforderung des OTC-Marktes

14.07.2003
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Selbstmedikation

Chance und Herausforderung des OTC-Marktes

von Marion Ries, Uwe May, Bonn

Die Mehrzahl der in Deutschland abgegebenen Arzneimittel ist rezeptfrei, und ein immer größerer Teil dieser Präparate wird von den Verbrauchern ohne Arztkonsultation direkt in der Apotheke gekauft. Die Selbstmedikation ist für den Apotheker ein unverzichtbares Standbein seiner gegenwärtigen und noch mehr seiner künftigen wirtschaftlichen Existenz.

Des Weiteren ist gerade bei eigenverantwortlich gekauften Medikamenten der Rat des Apothekers für die Arzneimittelsicherheit unverzichtbar. Kurz gesagt: Der Apotheker braucht die Selbstmedikation, und die Selbstmedikation braucht den Apotheker. Vor dem Hintergrund ihrer ökonomischen Vorteile wird der Trend zur eigenverantwortlichen Behandlung von der Gesundheitspolitik weiter forciert werden.

Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) bietet unter der Internetadresse www.arzneimittelscout.de eine verbrauchergerechte Informationsplattform an, die dem potenziellen OTC-Käufer erste Informationen zu Anwendungsgebieten und Präparaten zur Selbstmedikation geben kann. Der Apotheker kann dieses Medium, mit dem der Gedanke der Selbstmedikation gefördert werden soll, aktiv unterstützen, indem er eine Mini-CD-Rom mit den Inhalten des Arzneimittelscouts und des offiziellen Apothekerportals aponet.de als Zugabe an die Verbraucher verteilt.

Man stelle sich vor, jeder ginge mit leichten Kopfschmerzen oder einem simplen Schnupfen zum Arzt. Die Praxen könnten den Ansturm nicht bewältigen, die Kosten würden endlos steigen. Kein Wunder, dass der Ruf nach einer echten Reform lauter wird. Die Bundesregierung versucht durch einen radikalen Sparkurs auf der Ausgabenseite mit staatlich verordneten Nullrunden für Ärzte und Kliniken, Zwangsrabatte bei Arzneimittel-Herstellern, Großhandel und Apothekern, die Einführung der Positivliste und dem Einfrieren der Krankenkassenbeiträge, das System zu entlasten. Zahlreiche Experten sehen darin jedoch den falschen Ansatz und kritisieren dies als ein "Kurieren an den Symptomen". Sie fordern von der Regierung grundlegende strukturelle Reformen. Die Schaffung von finanziellen Anreizen für den wirtschaftlichen Umgang mit Arzneimitteln wäre daher ein erster sinnvoller Schritt, um den drohenden Kollaps zu vermeiden.

Die Selbstmedikation könnte dabei eine wichtige Rolle spielen und einen wertvollen Beitrag zur Kostenminimierung und Entlastung der Solidargemeinschaft leisten. Wie wird sich die Bedeutung der Selbstmedikation im neuen Jahrtausend entwickeln? Eine spannende Frage, auch oder gerade aus der Sicht des Apothekers, der sich zunehmend darauf einstellen muss, dass der Erlös seiner Apotheke aus dem Umsatz mit GKV-Verordnungen zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz nicht mehr ausreicht. Neue Marketingkonzepte und -strategien, die dazu dienen, diese Umsatzverluste zu kompensieren und den Apotheker über seine beruflich aktive Lebensphase hinaus finanziell abzusichern, sind daher gefragt.

Aktivitäten im OTC-Markt kommt in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle zu. Hier ist der Apotheker für viele Patienten häufig die erste und einzige Anlaufstelle in Sachen Gesundheitsfragen rund um OTC-Präparate.

In Deutschland wandern pro Jahr immerhin fast eine Milliarde rezeptfreier Arzneimittelpackungen über den HV-Tisch. Rezeptfreie Präparate machen damit knapp 60 Prozent aller in Deutschland abgegebenen Arzneimittel aus. Von diesen rezeptfreien Präparaten werden mehr als zwei Drittel von den Verbrauchern selbst gekauft ohne zuvor einen Arzt zu Rate zu ziehen. Wenn es nach dem Willen der Bundesregierung geht, werden rezeptfreie Arzneimittel im Rahmen der Gesundheitsreform 2003 zukünftig weitestgehend aus der Erstattung ausgeschlossen. Die Selbstmedikation bildet somit heute und erst recht in Zukunft eine tragende Säule der Arzneimittelversorgung und ist auch unter ökonomischen Gesichtspunkten ein unverzichtbarer Bestandteil des deutschen Gesundheitssystems.

 

Tabelle 1: Rezeptfreier Arzneimittelmarkt 2002  (Quelle: IMS Health, 2003)

  Umsatz (Mrd. Euro)Absatz (Packungen)

Selbstmedikation 4,205 643.652.000 Verordnungen (OTX) 2,927 277.654.000 Rezeptfreier Markt (Summe)

7,132

921.306.000

 

Die genannten Zahlen machen deutlich: Nicht nur der Verbraucher ist auf die Unterstützung des Apothekers angewiesen, um verantwortungsvoll Selbstmedikation betreiben zu können, sondern auch der Apotheker braucht die Selbstmedikation, um seine wirtschaftliche Existenz zu sichern. Wenngleich der OTC-Umsatzanteil heute in einigen Apotheken von seiner Größenordnung her noch nicht existenziell notwendig sein mag, ist zu bedenken, dass sich durch weitere Erstattungseinschränkungen tief greifende Veränderungen abzeichnen. Darüber hinaus sind Kundenfrequenz (Mitnahmeeffekte) und Profilierungsmöglichkeiten im Handverkauf von unschätzbarem strategischen Wert für den Vertriebskanal Apotheke.

Die Gründe für eine Stärkung der Eigenverantwortung in der Arzneimittelversorgung finden inzwischen auch in wichtigen Bereichen von Politik und Wissenschaft Anerkennung. Gesundheitsökonomische Berechnungen belegen, dass die GKV durch die Selbstmedikation im Bereich der ambulanten ärztlichen Versorgung und der Arzneimittelversorgung erhebliche Einsparungen erzielt. Zugleich werden die Patienten über die dadurch erreichte Verringerung der GKV-Beitragssätze sowie im Bereich von Zeit- und Wegekosten deutlich entlastet. Ganz im Sinn der Zielsetzung, die die Bundesregierung mit der Einberufung der Rürup-Kommission verfolgt, leistet die Selbstmedikation überdies einen anhand wissenschaftlicher Methodik überprüfbaren Anteil zur Stabilisierung der volkswirtschaftlich relevanten Lohnnebenkosten beziehungsweise der Sozialquote.

 

Tabelle 2: Einsparungen der GKV und ihrer Mitglieder bei einer Substitution von 100 Millionen verordneter rezeptfreier Arzneimittelpackungen (OTX) durch Selbstmedikation  (Quelle: May (2002), S. 243)

GKV-Einsparungen Beitragssatzentlastung Beitragsreduzierung
Arbeitnehmeranteil SM-Ausgaben pro GKV-Mitglied 2,45 Mrd. Euro 0,27 Prozentpunkte 28,60 Euro 10,50 Euro

 

Nicht nur aus ökonomischer, sondern auch aus medizinischer Sicht erweist sich die Selbstmedikation als sinnvoll und adäquat bei leichten Gesundheitsstörungen. So meint Professor Dr. med. Friedrich Wilhelm Schwartz, Mitglied im Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen: „...Wir wissen, dass die Behandlung von trivialen Gesundheitsstörungen durch Ärzte keinerlei Vorteile für die Patienten bietet. Die Politik sollte deshalb darüber nachdenken, wie man die Leute dazu anhalten kann, sich in solchen Fällen selbst zu behandeln. Die Bundesbürger geben schon heute für frei verkäufliche Arzneien vier Milliarden Euro pro Jahr aus. Diese Selbstmedikation entlastet unser Gesundheitswesen." Und weiter: „Ich will mich nicht auf das Lobbyistengeschrei einlassen, dies sei in Deutschland nicht möglich - es ist möglich und medizinisch vertretbar. Die Behauptung, die Leute wüssten nicht, wann sie ernsthaft krank sind und lieber den Arzt aufsuchen sollten, ist ein gut gepflegtes Märchen, das sich wissenschaftlich nicht untermauern lässt ..."

Umso mehr ist es verwunderlich, dass ungeachtet solcher Erkenntnisse, gesundheitsökonomische Aspekte in der aktuellen Diskussion unberücksichtigt bleiben. Dies gilt sowohl im Hinblick auf die Anerkennung der Selbstmedikation als Arzneiversorgungsform als auch hinsichtlich der Bewertung des Nutzens rezeptfreier Arzneimittel. Im Gegenteil: Die Pharmapolitik der zurückliegenden Jahre und auch zukünftig in Aussicht gestellte Instrumente, wie zum Beispiel die Positivliste, tragen in hohem Maße dazu bei, rezeptfreie Arzneimittel als unwirtschaftlich zu stigmatisieren. Als Ergebnis dieser Einschätzung werden sie nicht nur aus der Erstattungsfähigkeit zunehmend ausgegrenzt, sondern überdies auch als für den Verbraucher verzichtbar und überflüssig eingestuft. Diese Entwicklung ist mit Blick auf die Arzneiversorgung der Patienten medizinisch bedenklich und läuft zudem dem heilberuflichen Anliegen der Apotheker wie auch ihren ökonomischen Interessen entgegen.

Rezeptfreie Präparate und die Selbstmedikation sind tragende Säulen der Arzneimittelversorgung und verdienen als solche auch Anerkennung. Generell ist in vielen Fällen kritisch zu hinterfragen, ob Präparate, die heute willkürlich als „unwirtschaftlich" abgestempelt werden und deren Erstattungsfähigkeit daher bedroht ist, nicht doch häufig eine sinnvolle therapeutische Option darstellen.

Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller sieht sich durch Studienergebnisse, die den ökonomischen und therapeutischen Nutzen der Selbstmedikation belegen, in seiner Politik bestätigt. Denn er setzt sich bereits seit Jahren sowohl für eine stärkere Eigenverantwortung des Einzelnen als auch für eine Steuerung des Marktes durch finanzielle Anreize ein. Darunter versteht der BAH eine Einbindung des Versicherten in ein Anreizsystem mit unterschiedlichen Versicherungsangeboten, so dass sich für diesen der vernünftige, das heißt sparsame Umgang mit den Ressourcen lohnt.

Bereits im Jahr 2000 zeigte eine dem BAH vorliegende Studie zur Akzeptanz von Reformvorschlägen in der Bevölkerung, dass sich die Patienten eine höhere Eigenverantwortung wünschen. Darüber hinaus wurde deutlich, dass über zwei Drittel der Studienteilnehmer finanzielle Anreize für eine wirksame Methode halten, um Patienten zu einem kostenbewussten Verhalten zu bewegen. Dabei sahen die befragten Personen das Segment der rezeptfreien Arzneimittel als den Bereich mit den größten Einsparmöglichkeiten für das Gesundheitssystem an.

Sie wären der Studie zufolge auch bereit, eine höhere Kostenbeteiligung bei der Behandlung leichterer Beschwerden in Kauf zu nehmen. 84 Prozent der befragten GKV-Versicherten waren der Meinung, dass die Patienten mehr rezeptfreie Arzneimittel in der Apotheke kaufen sollten, um das solidarische Gesundheitssystem von „Bagatellfällen" zu entlasten.

Darüber hinaus waren etwa 70 Prozent der Befragten der Ansicht, dass eine höhere finanzielle Beteiligung der Patienten die Wegwerfmentalität vieler Versicherter verhindern könnte. Immerhin entstehen nach Schätzungen des BMGS jährlich rund zwei Milliarden Euro Kosten durch weggeworfene Arzneimittel. Interessant ist in diesem Zusammenhang der Aspekt der Compliance: Zwei Drittel der Befragten glauben, dass selbst gekaufte Arzneimittel eher vorschriftsmäßig angewendet werden als vom Arzt verordnete.

Die Selbstmedikation wird somit von den Verbrauchern durchaus als wichtiges Element zur Entlastung des Gesundheitswesens angesehen. Und noch wichtiger: Etwa drei Viertel der Befragten traut sich - besonders unter Nutzung der Beratungsmöglichkeit in der Apotheke - sogar mehr eigenverantwortliche Entscheidungen beim Umgang mit rezeptfreien Arzneimitteln zu, als dies zum heutigen Zeitpunkt schon geschieht.

Durch spezielle Marketingmaßnahmen wie eine Nutzung der Chancen in Sicht- und Freiwahl, aber auch durch seine Beratungskompetenz könnte der Apotheker diesen Trend unterstützen und höhere Umsätze verzeichnen. Noch wichtiger aber ist die kompetente Beratung durch das Apothekenpersonal jedoch für den Teil der Befragten, der sich der Umfrage gemäß auf Grund eines bestehenden Informationsdefizits nicht mehr eigenverantwortliche Entscheidungen zutraute. Ein weiterer Ausbau und Transport gesundheitsrelevanter Information zum Patienten hin ist also dringend notwendig und muss alle Leistungsanbieter des Gesundheitswesens mit einbeziehen. Industrie, Krankenversicherung, Ärzte und Apotheker sind hier gleichermaßen gefordert.

Die Steuerungs- und Kontrollfunktion, die den Apotheken in der Selbstmedikation auf Grund gesetzlicher Bestimmung zukommt, zeigt sich in der alltäglichen Praxis. Zu den wichtigsten Aufgaben zählt es dabei, die Eigendiagnosen von Patienten zu überprüfen. Sie daraufhin gegebenenfalls an einen Arzt zu „überweisen" oder ihnen - soweit dies indiziert und vom Patienten gewünscht ist - adäquate Arzneimittel zu empfehlen. Auch die kritische Prüfung von Produktwünschen des Kunden sowie jegliche Form der therapie- und arzneimittelbezogenen Information und Beratung gehören zum pharmazeutischen Alltag. Zahlreiche Untersuchungen belegen eindeutig, dass in deutschen Apotheken täglich pharmazeutische Dienstleistungen der genannten Art in großem Umfang und oft auf hohem qualitativem Niveau erbracht werden. Das pharmazeutische Personal erfüllt damit wichtige, im Sinne der Arzneimittelsicherheit teilweise unverzichtbare Aufgaben.

Der Rückhalt durch ausführliche Hintergrundinformationen und eine kompetente pharmazeutische Beratung kann die Patienten einerseits in ihrer Selbstmedikationsentscheidung bestärken, andererseits zur Anwendungssicherheit von rezeptfreien Arzneimitteln beitragen und damit den gesundheitsökonomischen Nutzen der Selbstmedikation fördern. Die Apotheken sind damit prädestiniert, auch zukünftig dieses immer wichtiger werdende Feld zu besetzen und auszubauen. Überdies ist es gesundheitspolitisch wünschenswert, die weitere Intensivierung der apothekerlichen Beratung und Betreuung zur Optimierung der Arzneimittelsicherheit anzustreben. Viel versprechend ist in diesem Zusammenhang das Konzept der Pharmaceutical Care, mit der insbesondere auch in der Selbstmedikation durch eine intensivierte Patientenbetreuung die therapeutische Effizienz und Sicherheit optimiert werden könnte.

Zur weiteren Förderung einer verantwortungsvollen Selbstmedikation nimmt die Verbesserung des Informationstandes der Verbraucher einen weit höheren Rang ein als dirigistische Steuerungsinstrumente wie Positivlisten und Zuzahlungen. Daher sind Maßnahmen, die auf die Stärkung der Selbstbehandlungs- und Selbstmedikationsfähigkeit durch Information und Beratung in der Apotheke abzielen, in besonderem Maße geeignet und den Marktbeteiligten sowie der Gesundheitspolitik zu empfehlen.

Auch der BAH hat auf das gestiegene Bedürfnis an fundierten gesundheitsbezogenen Informationen bereits reagiert und bietet allen interessierten Verbrauchern in seinem Online-Portal www.arzneimittelscout.de verständlich aufbereitete Texte zu den verschiedenen Indikationsgebieten der Selbstmedikation wie Kopfschmerz, Rheuma- und Muskelschmerz, Magen, Darm, Verdauung, Raucherentwöhnung, Nerven und Sinnesorgane, Vitamine und Mineralien, Haut und Schleimhäute, Allergien und Heuschnupfen, Nieren, Blase und Urogenitaltrakt, Infektionen, Stärkung und Vitalisierung, Erkältung und Abwehr sowie Mund und Rachen an. Darüber findet der interessierte Verbraucher auf den Seiten umfangreiche Produktinformationen zu etwa 800 rezeptfreien Arzneimitteln. Ein Selbstmedikations-Special informiert den Internetnutzer über Themen wie „Was ist Selbstmedikation?", „Arzneimittel mit oder ohne Arzt", „Die richtige Arznei" oder „Arzneimittel in der Schwangerschaft". Unter der Rubrik FAQ finden sich häufig gestellte Fragen zur Selbstmedikation. Darüber hinaus steht den Portalbesuchern ein Expertenrat aus Ärzten und Apothekern zur Verfügung, der online Fragen rund um die Selbstmedikation beantwortet. Ergänzt werden die Internetseiten durch weitere gesundheitsbezogene Rubriken wie beispielsweise Gesundheitswetter, Gesundheits-Checkup, Reiseapotheke, Anatomie- und Heilpflanzenlexikon und Ernährungspyramide.

Das BAH-Portal ist darüber hinaus verlinkt mit dem Portal der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) www.aponet.de, so dass es auch möglich ist, ein bestimmtes Arzneimittel in einer Apotheke am Wohnort vorzubestellen oder andere pharmazeutische Serviceleistungen online abzurufen.

Die beiden Verbraucherportale von BAH und ABDA gibt es seit kurzem auch für alle Verbraucher ohne Internetanschluss als Offline-Version auf einer Mini-CD-Rom. Diese wird zurzeit an alle Apotheken verschickt. Die Apotheker können die CD-Rom bei der ABDA in gewünschter Stückzahl gegen eine geringe Gebühr bestellen, um sie als Werbegeschenk an ihre Kunden weiterzugeben. Somit können die Apotheken aktiv dazu beitragen, den Gedanken der Selbstmedikation zu transportieren beziehungsweise zu fördern und damit ein in den kommenden Jahrzehnten ökonomisch immer wichtiger werdendes Marktsegment zu besetzen. Top

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