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Stada will Kapital erhöhen

13.03.2000
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-Wirtschaft & HandelGovi-Verlag

Stada will Kapital erhöhen

PZ-Artikel

In einer außerordentlichen Hauptversammlung wurde der Vorstand der Stada AG am 8. März 2000 in Frankfurt am Main ermächtigt, bis zum 7. März 2005 Optionsschuldverschreibungen von bis zu 100 Millionen Euro mit einer Laufzeit von sieben Jahren zu vorzunehmen.

Wie es in einer Pressemitteilung weiter heißt, will Stada diese Ermächtigung bald zusammen mit einer bereits 1997 genehmigten Kapitalerhöhung umsetzen und damit dem Unternehmen 280 Millionen DM an neuen Mitteln für ein weiteres dynamisches Wachstum zuführen. Zugleich beschloss die Hauptversammlung notwendige Satzungsänderungen, um die Namensaktien in das elektronische Buchungssystem Cascade der Deutschen Börse Clearing AG zu überführen. Damit soll der Handel mit den Firmenaktien vereinfacht werden.

Zuvor hatte der Vorstandsvorsitzende Hartmut Retlaff auf ein erneutes Rekordergebnis für das Geschäftsjahr 1999 verwiesen. Nach den vorläufigen Ergebnissen wurde ein Umsatzzuwachs im Konzern von 37 Prozent auf 692,8 Millionen DM erreicht. Auch das Ertragsziel sei mit einem Plus um 17 Prozent auf 74 Millionen DM klar übertroffen worden. Der Hauptversammlung am 19. Juni 2000 soll vorgeschlagen werden, die Dividende von Stamm- und Vorzugsaktien erneut um je 1 DM auf dann 9,50 beziehungsweise 10,50 DM zu erhöhen.Top

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