Pharmazeutische Zeitung online

Erfolgreich gestartet

10.09.2001  00:00 Uhr

WWW.APONET.DE

Erfolgreich gestartet

von Elmar Esser und Diana Vasapollo, Eschborn

Information, Interaktion, Transaktion - das sind die drei Schlagworte, die aponet.de - das offizielle Gesundheitsportal der deutschen ApothekerInnen auszeichnen. Es ist ein Portal, das sowohl von den Apotheken als auch von den Internetnutzern angenommen wird. Nur kurz nach dem offiziellen Start vor vier Wochen haben sich schon knapp 5000 Apotheken für ihre Teilnahme am Vorbestellsystem entschieden. Und die Besucherzahlen von aponet.de übertreffen bereits jetzt alle Erwartungen. Das Portal hat also einen erfolgreichen Start hingelegt.

Das Medieninteresse war enorm am 14. August 2001 in Berlin. 54 Journalisten, darunter vier Kamerateams, kamen in das Haus der Bundespressekonferenz zur offiziellen Start-Pressekonferenz von aponet.de. Lang erwartet war es und dementsprechend hoch die Erwartungen der Vertreter aller meinungsbildenden Medien. Und das Medienecho war überwältigend. Rund 30 Millionen Abdrucke wurden erzielt, dazu zahlreiche Nennungen des Portals im Fernsehen (zum Beispiel im ZDF-Wirtschaftsmagazin WiSo) und in den Radiostationen.

Und natürlich war auch das Internet voll von Meldungen zum Thema aponet.de. 86 Online-Redaktionen mit mehr als 199 Millionen Page-Impressions (Seitenzugriffen) im Monat griffen das Thema auf und sorgten so für die weitere Bekanntheit des neuen Apothekenportals. Die Folge waren Zugriffsraten, die sich vor allem in der Startphase durchaus mit den Gesundheitsseiten der ganz großen Internetportale wie T-Online, AOL oder Lycos messen können. aponet.de sorgte also nicht nur für Aufsehen, es wurde auch von den Internetnutzern angenommen.

In Zahlen ausgedrückt bedeutet das: Im August haben mehr als 106.000 Menschen aponet.de besucht. Bei durchschnittlich acht Seitenaufrufen bedeutet dies 882. 500 Page-Impressions. Rund 5000 Apotheken nehmen am Vorbestellsystem teil, das bislang mehr als 1900-mal genutzt wurde. Und vor allem: Das Angebot, den Apotheken durch aponet.de einen eigenen Online-Auftritt zu ermöglichen, wurde angenommen. Bis Ende August haben mehr als 1500 Apotheken ihre Portalhomepage im aponet erstellt und publiziert.

aponet.de startet in einer Zeit, in der das Thema Internet und Arzneimittel ausgesprochen kontrovers diskutiert wird. Besondere Aufmerksamkeit hat die gerichtliche Auseinandersetzung des Deutschen Apothekerverbandes mit der Internet-Apotheke 0800DocMorris.com erzeugt, die von den Medien immer wieder aufgriffen wurde. Diese gesellschaftliche Diskussion, die vor allem von einigen Krankenkassen und Journalisten forciert wurde, machte auch vor dem politischen Berlin nicht halt. Handlungsbedarf wurde formuliert. von Andrea Fischer noch flächendeckend ungestüm, von Ulla Schmidt nun in Richtung eines regionalen oder lokalen E-Commerce, der keine Rosinenpickerei à la Doc Morris zulassen dürfe. Dabei geht es den Protagonisten - sieht man einmal von DocMorris selbst ab - eigentlich nicht um das Thema Internet oder E-Commerce. Den Kassenvertretern, die sich heute so vehement dafür einsetzen, ist ausschließlich daran gelegen, endlich den Versandhandel mit Arzneimitteln hoffähig zu machen, den sie bereits seit Jahren propagieren. Und dies wiederum ausschließlich, um - koste es was es wolle - vermeintliche Kosteneinsparungen zu erzielen.

Deshalb geben Mitarbeiter von Krankenkassen in kleinem Kreis auch unumwunden zu, dass sie nur eine kleine Zahl von Versandapotheken haben wollen. Die Kassen, das ist sicher, wollen ihre Nachfragemacht zu einem Oligopol ausbauen und den potenziellen Versendern die Preise diktieren. Mitnichten geht es ihnen aber um die Bequemlichkeit der Verbraucher.

Deren Bundesarbeitsgemeinschaft will nun trotz der allgemein erkannten und vielfach diskutierten Risiken des Internethandels Möglichkeiten schaffen, diesen sicherer zu machen. Ein merkwürdiger Ansatz. Vergleichbar dem, den Waffengebrauch sicherer zu machen, nachdem man die Schusswaffen selbst in den freien Verkauf gegeben hat.

aponet. de. wird dazu beitragen, Wahrhaftigkeit in diese Diskussion zu bringen. Denn mit dem Portal haben die Apotheker nun eine Möglichkeit vorgelegt, wie das Internet auch im Rahmen der Arzneimittelversorgung verantwortungsvoll genutzt werden kann, ohne die Risiken des Versandhandels in Kauf nehmen zu müssen. Wer zusätzlich - oder eigentlich nur - den Versandhandel will, muss dies nun auch deutlich sagen. Er wird dann auch Stellung beziehen müssen, denn langfristig geht es nicht um die Bestellung via Internet. Es ist an der Zeit, dass diese Themenkomplexe deutlich und für jeden Verbraucher erkennbar voneinander getrennt werden.

 

Die Ausschreibung

Bei einem Projekt wie aponet.de ist eine Ausschreibung selbstverständlicher Standard. In einem ersten Schritt wurde der Markt sondiert, um die großen Internetagenturen herauszufiltern und ihre Bereitschaft zu einer Wettbewerbspräsentation (Pitch) abzufragen. Sechs Agenturen beteiligten sich an diesem Wettbewerb, der in zwei Wellen ablief. Nach einer ersten Präsentation vor dem ABDA-internen Runden Tisch Internet wurde drei Agenturen herausgefiltert, die dem Geschäftsführenden Vorstand der ABDA und den Internetbeauftragten der Mitgliedsorganisationen ihre Ideen präsentierten. Den Zuschlag als Kreativagenturen erhielten BBDO Interactive, Düsseldorf, und Online Relations Consulting GmbH, Düsseldorf, die mit einer gemeinsamen Präsentation ins Rennen gingen. Als Provider konnte die DGN Service GmbH, Düsseldorf, gewonnen werden, die bereits das aponet als Intranet betrieben hatte. Als Tochterunternehmen der Deutschen Apotheker- und Ärztebank ist DGN mit den Besonderheiten des Apothekenmarktes vertraut.

 

Der Auftritt von aponet.de

Wer heute erfolgreiche Internetauftritte gestalten will, muss gleich eine Vielzahl von Bedingungen beachten, damit die Homepage nicht nur den Herausgebern gefällt, sondern auch vom User angenommen wird. Hier hat sich in den letzten Jahren ein erheblicher Wandel vollzogen. Wer sich heute im Internet bewegt, kennt die technischen Möglichkeiten des World Wide Webs (WWW). Er hat nicht das Bedürfnis, diese technischen Spielereien bei jeder Homepage auf Kosten der Ladezeiten immer wieder neu zu erfahren. Flash-Animationen, komplizierter Seitenaufbau oder knallbunte Designs mögen noch vor einigen Jahren die User begeistert haben.

Heute stehen andere Qualitäten im Vordergrund: Schneller Seitenaufbau, gute Lesbarkeit, übersichtliches Layout und vor allem qualifizierte Inhalte (Content) sind die Anforderungen, die der User an seine bevorzugten Websites stellt. Dies ist wohl auch eine Folge des sich wandelnden demographischen Spektrums der Internetnutzer. Das WWW ist längst keine Domäne von Freaks oder jungen Leuten mehr. Immer mehr berufstätige, aber auch ältere Menschen nutzen verstärkt dieses Medium mit seiner 24-stündigen Verfügbarkeit an Informationen jedweder Art.

aponet.de greift in seiner Gestaltung und in seinem Content-Aufbau diese gewandelten Bedürfnisse auf. Das Portal kommt nicht aufgeregt oder gar hektisch daher. Es verzichtet auf knallige Farben und ist klar strukturiert. Das Design lehnt sich ein wenig an den Stil der 50er Jahre an, der gerade jetzt seine Renaissance erfährt. Er ist also hochaktuell ohne modisch und damit anfällig für vorschnelle Veralterungen zu sein. Die Farbwelt von aponet.de ist von weichen Tönen geprägt, die Bildwelt stellt den Menschen, also den eigentlichen Adressaten des Portals in den Mittelpunkt. Dabei wurde darauf geachtet, keine Fotomodelle zu zeigen, sondern Menschen, denen man Tag für Tag auch im alltäglichen Leben begegnet - so wie die Apothekenkunden eben sind.

Diese Orientierung am Menschen spiegelt sich auch in den Inhalten von aponet.de wider. Bei der Zusammenstellung der Inhalte standen der Wunsch und die Erwartungshaltung der Nutzer im Vordergrund. Die ABDA konnte dabei auf Erkenntnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage zurückgreifen, die sie Mitte des vergangenen Jahres vom renommierten Marktforschungsunternehmen I+G Gesundheitsforschung, einer gemeinsamen Tochter der Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) und Infratest, hat durchführen lassen.

Der Content

Täglich wechselnde Nachrichten mit verbraucherrelevanten Themen sind eine der Stärken von aponet.de. Und das umfasst nicht nur die Welt der Meldungen. Auch die aktuellen Fernsehsendungen rund um das Thema Gesundheit werden in aponet.de angekündigt - täglich aktualisiert. So weiß der aponet-Nutzer auch ohne Programmzeitschrift, welche Sendungen für ihn sehenswert sind. Darüber hinaus steht jeden Tag ein aktueller Gesundheitstipp zur Verfügung. Und dass zu einem Apothekerportal rund um die Uhr Informationen zum Thema Reise, Impfung oder Ernährung gehören, ist für aponet.de selbstverständlich.

Als besonderen Service bietet aponet.de ein Heilpflanzenlexikon. Hier finden sich alle positiv monographierten 170 Heilpflanzen - produktneutral, versteht sich, wie das gesamte Portal. Denn bei aponet.de findet keine Werbung statt. Das offizielle Portal der deutschen ApothekerInnen ist damit vollkommen unabhängig. Hier zählt ausschließlich der pharmazeutische Sachverstand.

Die weiteren Themen des Portals in der Übersicht: der aponet-Terminkalender, der auf alle wichtigen Gesundheitstermine in Deutschland hinweist. Und natürlich Informationen über Arzneimittelsicherheit oder andere Gesundheitsthemen. Ergänzt wird diese Mischung immer wieder durch Tipps zur Selbstmedikation. Die Apotheken nehmen auch im Internet die Beratung ihrer Kunden ernst.

Ins Netz mit aponet.de - der Apothekenservice

aponet.de bietet den Apotheken zahlreiche Möglichkeiten, das Internet besser zu nutzen. Bereits zum Start war jede deutsche öffentliche Apotheke mit ihren Basisdaten im Apothekenfinder eingestellt. Online oder per Faxanmeldung kann sie dort Telefon- und Faxnummer sowie eventuelle E-Mail- oder Homepage-Adressen hin zufügen. Außerdem öffnet sich bei jedem Anklicken der Apotheke aus dem Finder heraus eine Visitenkarte, die über die Services der Apotheke sowie die gesprochenen Fremdsprachen informiert. Die Faxanmeldung zum Portal finden Sie auch in der Druck- Ausgabe im Service-Teil.

Während diese Web-Visitenkarte auch bei anderen Portalen Standard ist, bietet aponet.de mit der Möglichkeit, sich eine Portalhomepage zu erstellen, einen besonderen Nutzen für die Apotheken. Sie können damit die Vorteile einer Internetpräsenz nutzen, ohne regelmäßig den komplizierten Pflegeaufwand leisten zu müssen. In nur wenigen Schritten ist es auch für den technisch Ungeübten möglich, sich diese Portalhomepage bei aponet.de zu bauen. Wählen kann man dort zwischen den drei Design-Varianten "Classic", "Future" oder "Nature". Neben dem Apothekenteam und den Öffnungszeiten können in diese Homepage auch Datenbankanwendungen des Portals integriert werden. So kann beispielsweise der Zuzahlungsrechner oder sogar das Vorbestellsystem von aponet.de Bestandteil der eigenen Homepage werden. Und zu den Apothekenservices werden dem Nutzer automatisch zusätzliche redaktionelle Informationen angeboten, die über aponet.de zur Verfügung gestellt werden.

Diese Portalhomepage kann natürlich auch direkt über das Internet angesteuert werden. Und es besteht die Möglichkeit, sie mit dem eigenen Domainnamen der Apotheke zu verknüpfen. Hat die Apotheke bislang keine eigene Internetadresse und ist ihr die von aponet.de automatisch erstellte Adresse aus dem Apothekennamen und der Postleitzahl zu kompliziert, kann sie einen weiteren Service von aponet.de nutzen. Im Auftrag der Apotheke kann der Aponet-Provider DGN Service eine zusätzliche griffigere Internetadresse (URL) beantragen und diese dann mit der Homepage verknüpfen. Dieser Service ist übrigens der derzeit einzige, der Geld kostet. Denn aponet.de ist nicht nur werbefrei, es ist auch für die Apotheken kostenlos. Die dafür notwendigen Mittel werden aus dem PR-Etat der ABDA zur Verfügung gestellt.

Das Bestellsystem

Ein Kernservice von aponet.de ist das Vorbestellsystem für Arzneimittel. Es bietet - wie das gesamte Portal - die Verknüpfung des Online-Auftritts mit der Arzneimittelsicherheit und der Beratungskompetenz der öffentlichen Apotheken. Damit Missbrauch eingeschränkt wird, kann das Bestellsystem nur von Internet-Usern genutzt werden, die sich vorab oder während des Bestellvorgangs personalisiert haben. Der in das System integrierte Artikelstamm vermeidet Fehlbestellungen und dient vor allem späteren Erweiterungen von aponet.de um umfangreiche Arzneimittelinformationen. Preise sucht der Nutzer dagegen in aponet.de vergeblich. Denn das offizielle Gesundheitsportal der deutschen Apotheken nimmt nicht nur die Arzneimittelsicherheit, sondern auch die deutschen Gesetze - und hier insbesondere das Heilmittelwerbegesetz - sehr ernst.

Selbstverständlich löst das Vorbestellsystem von aponet.de keinen Versandhandel aus. Während der Internutzer seine Bestellung grundsätzlich online abgibt, kann die Apotheke wählen, wie sie davon erfährt: über E-Mail oder Fax.

Unabhängig davon, für welchen Übertragungsweg die Apotheke sich entscheidet, werden die Bestelldaten auf keinen Fall auf aponet.de gespeichert. Das ist primär eine Frage des Datenschutzes, aber nicht nur. Bei einem Portal der Apotheken gehört dies auch zu den Selbstverständlichkeiten eines vertrauensvollen Umgangs zwischen Patienten und Heilberuflern. Der Internetnutzer kann darauf vertrauen, dass seine Angaben nur dazu aufgenommen werden, um sie an die Apotheke seiner Wahl weiterzuleiten. Sie dienen ausschließlich dem Zweck, die Beratung in der Apotheke noch weiter zu verbessern.

Wie wird das Portal beworben?

aponet.de ist zwar bereits erfolgreich gestartet, nun kommt es aber darauf an, das Portal auch weiterhin als Adresse bekannt zu halten. Hierfür wurde ein Marketingmix entwickelt, der nunmehr anläuft. Dabei steht natürlich primär das Internet selbst im Focus. Der User, der die Dienstleistungsangebote der Apotheken sucht, soll tatsächlich auch bei aponet.de landen. Darüber hinaus setzt aponet.de aber auch und vor allem auf strategische Allianzen, indem gegenseitige Verlinkung mit anderen bekannten Portalen stattfindet. Hierüber wird in der Pharmazeutischen Zeitung regelmäßig berichtet werden. Klassische Anzeigen werden zwar auch geschaltet, der Mediateppich kann aber angesichts des Budgets, dass die ABDA für aponet.de aus Beitragsmitteln zur Verfügung stellen kann, nicht so groß sein. Deshalb ist hier die Mithilfe der Apotheken gefragt. Sie haben nicht nur mit den Anmeldeunterlagen eigene Plakate für das Portal erhalten, sie können sich auch online ein Flugblatt erstellen, mit dem sie ihre Kunden auf ihren neuen Internetservice hinweisen. Das hierfür benötigte "Flyer-Tool" ist pünktlich zum Deutschen Apothekertag im München fertiggestellt worden und über die Homepage-Administration ansteuerbar.

PR und Pressearbeit

Wesentliches Standbein für die Bewerbung des Portals werden aber auch in Zukunft die PR und die Pressearbeit sein, die neben der ABDA auch die Kammern und Verbände in Angriff nehmen. Einen besonderen Schwerpunkt wird dabei die Online-PR einnehmen, die vielfach auch über die so genannte "Content-Syndication" (Tausch von Inhalten mit anderen Online-Anbietern) abläuft. Bereits jetzt haben sich viele Online-Dienste, unter anderem auch Internetausgaben großer Zeitungen, bei der ABDA gemeldet, die Interesse daran zeigten, einzelnen Inhalte des Portals auf ihren Homepages zu integrieren. Die Gespräche hierzu sind im Gange und werden zeitnah zu Ergebnissen führen. Darüber hinaus sind bereits jetzt weitere Pressekonferenzen und Gespräche geplant, die immer dann stattfinden werden, wenn das Portal mit neuen Services angereichert wird.

Ausblick

aponet.de ist erfolgreich gestartet. Das Portal ging mit einer Startauflage von über 500 Beiträgen und Artikeln ins Rennen. Schon jetzt arbeitet die Redaktion daran, weitere Services und Informationen zur Verfügung zu stellen. Dies betrifft natürlich primär den inhaltlichen Kernbereich des Portals: die Arzneimittelinformationen. Hierzu werden alle Kräfte des Deutschen Apothekerhauses gebündelt und insbesondere auch die Kompetenz der ABDATA mit einbezogen. Die Vorbereitungen für ein umfangreiches Arzneimittelinformationssystem für den Laien sind in vollem Gange.

Besonderes Augenmerk wird aber auch auf den Ausbau der Apothekerseiten auf aponet.de gelegt, die derzeit eher einer Baustelle gleichen. Aber - wie das mit Baustellen so ist - aus diesen entstehen ja manchmal die schönsten Häuser. Das Portal auch für die Apothekerinnen und Apotheker zu einer Online-Community zu machen, in der man sich informieren oder aber einfach auch nur austauschen kann, wird eines der nächsten Ziele sein. Hier wird aponet.de dann auch wieder an die ursprüngliche Idee seiner Gründer um Dr. Peter Froese anknüpfen, die es einstmals als Intranet für Apothekerinnen und Apotheker entwickelt haben. Froese und seine Kollegen haben den Namen und die Idee uneigennützig der ABDA übergeben, die daraus nun das offizielle Gesundheitsportal der Deutschen ApothekerInnen entwickelt hat. Für den Kunden attraktiv, für jede Apotheke offen, werbefrei und ohne eigene kommerzielle Interessen. aponet.de hat vier Wochen nach seinem Start bereits ein fast flächendeckendes Angebot an Apotheken, die sich für das Vorbestellsystem entschieden haben. Es wird umso lebendiger und auch interessanter, je mehr Apotheken sich daran beteiligen. Hierfür zu werben, werden alle Gelegenheiten genutzt.

Daher wird es auch möglich sein, sich am Stand der ABDA auf der EXPOPHARM in München bei aponet.de anzumelden. Und auch dieser Service ist - wie das gesamte Portal - mit keinen weiteren Kosten verbunden. Warum sollte er nicht genutzt werden?

 

Die Autoren

Elmar Esser ist Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Er ist verantwortlich für aponet.de.

Dipl. oec. troph. Diana Vasapollo ist Referentin Neue Medien bei der ABDA. Sie betreut aponet.de als Projektleiterin.

 

Anschrift der Verfasser:
Elmar Esser
Diana Vasapollo
ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände
Carl-Mannich-Straße 26
65760 Eschborn

Top

© 2001 GOVI-Verlag
E-Mail: redaktion@govi.de

Mehr von Avoxa