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Reiselust ohne Rückkehrfrust

14.05.2001
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REISEMEDIZIN

Reiselust ohne Rückkehrfrust

von Elke Wolf, Rödermark

Packen mit Plan macht die Reisetasche zum Leichtgewicht und gleichzeitig zur Schatzkiste für jede Situation. Das gilt auch für Medikamente. Mit einer wohl durchdachten Reiseapotheke lassen sich gesundheitliche Engpässe leichter beheben. Eine gewisse Garantie, ohne fremdartige Krankheitserreger zurückzukehren, bieten die Arzneimittel im Koffer, aber mehr noch diejenigen, die sich nicht darin befinden, sondern vor der Reise als Impfung verabreicht wurden. Denn: Die Reiserücktrittsversicherung gibt's im Reisebüro. Eine Lebensversicherung vor gefährlichen Erkrankungen in Urlaubsländern bietet der Apotheker in Form von Impfstoffen und der dazu gehörigen Beratung.

Eine nicht ganz ungefährliche Mischung aus Unbekümmertheit, Risikowilligkeit und fehlender Aufklärungsbereitschaft sorgt Jahr für Jahr dafür, dass sich bei Millionen von Urlaubern das anfängliche Reisefieber in eine handfeste Erkrankung verwandelt. Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen, dass 1997 die Hälfte der Reisenden unter "irgendeinem Gesundheitsproblem" litt, sieben Prozent holten ärztlichen Rat ein, und immerhin einen von 17 verschlug es für eine gewisse Zeit gänzlich ins Bett. Elf von 100.000 Tropenreisenden treten jedes Jahr die Heimreise in der Rettungskabine des Hubschraubers an. Das liegt nicht nur an immer exotischeren Urlaubszielen. Relativ viele Ältere mit Risikokrankheiten wagen heute den Trip in ferne Länder. Und Last-Minute-Reisen ohne ausreichende Kenntnis eventueller Gesundheitsrisiken werden immer beliebter.

Geimpft auf Vorbeugung

Es ist paradox: Bei einem anstehenden Urlaub in tropischen und subtropischen Ländern denken die Reisenden zwar an Impfungen wie Cholera oder Gelbfieber; alltägliche Impfungen wie Tetanus, Diphtherie und Co. stehen dagegen weitaus seltener auf der Vorbereitungsliste. Auch wer in Europa oder anderen Ländern in gemäßigten Klimazonen die vermeintlich schönsten Wochen des Jahres verbringt, sollte gegen Masern, Mumps und Röteln sowie Tetanus, Diphtherie und Poliomyelitis vorbeugen. Diese Impfungen bekommen zwar viele Kinder, mit der Auffrischung liegt jedoch meist einiges im Argen. Selbst nach mehr als zehnjährigem Abstand reicht eine Impfung zur Auffrischung aus. Eine bevorstehende Reise ist deshalb für den Apotheker ein guter Anknüpfungspunkt, Impflücken aufzudecken. p-mal-Daumen-Regel: Der Impfschutz ist aufzufrischen, wenn die Grundimmunisierung nicht eindeutig dokumentiert ist. Die jeweiligen Impfschemata kann der Apotheker beispielsweise dem Impfkalender der Ständigen Impfkommission, dem Internet (siehe Serviceseite) oder diversen Impfprogrammen (zum Beispiel "Fernreise-Impfberatung" von Joachim Büger) entnehmen.

Die reisebedingte Erkrankung, die am häufigsten nach Deutschland importiert wird, ist Hepatitis A. Das Robert-Koch-Institut registriert jedes Jahr rund 4000 Fälle. Im Grunde sollte jedem Urlauber die Hepatitis-A-Impfung (zum Beispiel Havrix®) empfohlen werden, denn nicht nur tropische und subtropische Länder sind Risikozonen, sondern auch Osteuropa und die Mittelmeerländer. Wer also in Italien oder Griechenland Meerestieren nicht widerstehen kann, sollte gegen die Leberinfektion geimpft sein. Relativ neu ist HAV-pur®, eine Vakzine, die weder Konservierungsmittel noch Antibiotikazusätze enthält. Eventuell kann auch eine Kombinationsimpfung gegen Hepatitis A und B (Twinrix®) sinnvoll sein. Eine Impfung gegen Hepatitis B ist besonders Touristen anzuraten, die einen längeren Aufenthalt in Afrika, Asien, Lateinamerika oder Osteuropa planen und dort engeren Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung haben werden. Und auch Rucksacktouristen, die sich einem erhöhten Verletzungsrisiko aussetzen und dann eventuell eine invasive Behandlung brauchen, sollten in die Hepatitis-B-Impfung investieren.

Ebenso wie Hepatitis A ist auch Typhus kein Problem der Tropen. Die Impfung ist zu erwägen, wenn es in Länder mit niedrigem Hygienestandard geht, zum Beispiel in Osteuropa. Je nach Behagen und Vertragen kann der Urlauber zwischen einer Schluckimpfung (zum Beispiel Typhoral L®) oder einem Injektionsimpfstoff (zum Beispiel Typherix®) wählen. Demnächst kann die Impfung gegen Hepatitis A und Typhus vielleicht auf einen Stich erledigt werden. Aventis Pasteur MSD entwickelt eine entsprechende Vakzine; sie soll auf Anfang 2002 auf den Markt kommen.

Tropenreisenden könnte vor allem eine fehlende Gelbfieber-Impfung die Urlaubstour vermasseln. So verweigern beispielsweise Mali, Niger oder Togo jedem die Einreise, der keinen gültigen Impfnachweis hat. Achtung: Einige Länder, die selbst nicht zu Gelbfieber-Endemiegebieten gehören, verlangen trotzdem eine Impfung, wenn man über ein Land einreist, in dem es Gelbfieber gibt. Indien, Kenia oder Brasilien gehen zum Beispiel so vor. Auch was die Cholera-Impfung (zum Beispiel Cholera-Impfstoff Behring) betrifft, kann es im Urlaub eine böse Überraschung geben. Obwohl die Cholera-Impfung von der WHO wegen der vagen Wirksamkeit von 60 Prozent nicht mehr empfohlen wird und kein Land der Erde diese Impfung als Einreisebedingung nennt, verlangen Grenzposten einen entsprechenden Nachweis zum Beispiel bei Reisen nach Sansibar, Sambia und Bolivien. Bei Ausbruch von Epidemien werden die Einreisebestimmungen oft kurzfristig geändert.

 

Hoch hinaus und heil nach Haus

In jedem Jahr verbringen 37 Millionen Reisende ihren Urlaub in Höhen zwischen 2500 und 5300 Metern. Sie kraxeln auf Gipfel in den Alpen und Anden und erklimmen in Afrika den Kilimandscharo. Höhenbedingte Beschwerden bleiben da nicht aus; Hauptproblem ist die hypobare Hypoxie (herabgesetzter Sauerstoffpartialdruck im arteriellen Blut mit verminderter Sauerstoffversorgung des Gewebes).

Die Schwellenhöhe für die Anpassung an den niedrigen Sauerstoffgehalt im Blut liegt bei 2500 bis 3500 Metern. Eine Risikogruppe für höhenbedingte Beschwerden gibt es nicht; prinzipiell wird jeder krank, der zu schnell aufsteigt. Deshalb ist das A und O beim Bergsteigen der langsame Aufstieg. Wie lange die Anpassung dauert, ist individuell unterschiedlich. Die Schlafhöhe sollte immer unterhalb der Tageshöhe liegen. Bergsteiger, die bei einer Tour am Berg übernachten, sollten zum Schlafen immer wieder 300 bis 400 Meter abwärts gehen. Wer sich unwohl fühlt, sollte die Schlafhöhe nicht höher legen als am Tag zuvor.

Bedenklich: Höhenbeschwerden werden oft verleugnet oder verheimlicht. Teilnehmer von organisierten Gruppen trauen sich oft nicht, die ganze Gruppe aufzuhalten. Erste Indizien für ein Höhenlungen- und ein Höhenhirnödem sind Kopfschmerzen und Leistungsabfall. Das Mittel der Wahl zur Senkung der ursächlich pulmonalen Hypertonie ist Nifedipin in retardierter Form. Dem weitaus gefährlicheren Hirnödem versucht man, medikamentös mit Dexamethason in Kombination mit Acetazolamid beizukommen.

 

 

Trekker, Trotter und Abenteuertouristen sind Kandidaten für weitere Zusatzimpfungen. Wer die Natur dem Luxushotel vorzieht, vielleicht durch einsame Gebiete mit viel Wild wandert, braucht eine Tollwutimpfung (zum Beispiel Rabivac®). In Indien, Nepal oder Thailand gibt es erfahrungsgemäß viele streunende Hunde. In Asien sterben jährlich mehr als 40.000 Einheimische nach Hundebissen. Tierbisse mit Tollwutrisiko kommen nach WHO-Angaben bei immerhin 0,2 Prozent der Reisenden vor und sind somit häufiger als zum Beispiel Hepatitis B. Bei einem Tierbiss oder Kontakt mit einem Impfköder die Wunde sofort mit Wasser und Seife reinigen, mit Alkohol desinfizieren und sich sofort impfen lassen. Anschließend ist sofort die Heimreise anzutreten, um die erfolgte Impfung zu überprüfen. Gerade in Indien und Nepal werden oft noch ineffektive Impfstoffe verwendet.

Besonders bei Kindern wird die Tollwutgefahr unterschätzt. Da Kleinkinder von Hunden im Nacken- und Kopfbereich gebissen werden und das Virus von dort einen kürzeren Weg zum Zentralnervensystem hat als beispielsweise von der verletzten Hand eines Erwachsenen, muss man mit deutlich kürzeren Inkubationszeiten rechnen.

In letzter Minute fix ferienfertig

Ein Kunde kommt freudestrahlend mit einem Ticket für eine Last-Minute-Reise, die in vier Tagen beginnen soll, in die Offizin und möchte gesundheitliche Vorsorge treffen. Den Pferdefuß, den er nicht bedacht hat: Reiseimpfungen sollten mindestens zehn Tage vor Reiseantritt abgeschlossen sein, und der Startschuss für die Malaria-Prophylaxe liegt eine Woche vorher. Was raten Sie ihm?

Geht die Reise in ein Hochrisiko-Malaria-Gebiet, ist deren Prophylaxe vorrangig. Tropenmediziner sind sich einig, dass damit selbst am Einreisetag noch begonnen werden sollte. Wenn die Zeit drängt, ist eine korrekte Prophylaxe nicht mehr möglich. Um trotzdem schnell hohe Blutspiegel zu bekommen, kann als Einstieg die doppelte Dosis oder das Medikament an zwei aufeinanderfolgenden Tagen eingenommen werden, rät das Centrum für Reisemedizin in Düsseldorf. Das gilt sowohl für Chloroquin als auch für Proguanil und Mefloquin.

Für Reiseimpfungen gibt es eine Faustregel. Zu den fünf wichtigsten zählen Gelbfieber, Hepatitis A, Polio, Tetanus, Diphtherie und Typhus. Im Last-Minute-Extremfall können alle Impfungen auch noch einen Tag vor der Abreise injiziert werden, allerdings nicht alle an die gleiche Körperstelle. Normalerweise sollten nicht mehr als zwei Impfungen an einem Termin gegeben werden. Achtung: Die Kombinationsvakzine gegen Hepatitis A und B eignet sich nicht als Last-Minute-Impfung. Ein belastbarer Impfschutz baut sich erst nach der zweiten Injektion auf, da der Kombi-Impfstoff eine niedrig dosierte Hepatitis-A-Komponente enthält. Beim Monoimpfstoff liegt ein belastbarer Hepatitis-A-Impfschutz bereits nach der ersten Injektion vor. Auch bei der Gelbfieberimpfung kann es Probleme geben - mit der Bürokratie: Denn der Nachweis im Impfpass ist erst zehn Tage nach der Impfung gültig.

Neue Empfehlungen zur Malariaprophylaxe

Ganz neue Empfehlungen zur Malariaprophylaxe hat die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) vor vier Wochen herausgegeben (1). Eine Malaria-Chemoprophylaxe ist nur noch für wenige Hochrisikogebiete aktuell, für alle anderen Malariaregionen reicht die Stand-by-Therapie aus. Eine Chemoprophylaxe ist demnach nur noch für Reisende auf die Salomoninseln, nach Papua-Neuguinea, West- und Ostafrika, Indien und in drei Regionen Brasiliens erforderlich. Für die Erstellung der neuen Richtlinien war entscheidend, in welchen Ländern sich deutsche, österreichische und Schweizer Touristen in den letzten Jahren mit Malaria infizierten. Die DTG hat auch eine neue Malaria-Weltkarte vorbereitet. Damit weicht sie erstmals von der WHO-Karte ab, die den Malariagebieten die Resistenzzonen A, B und C zuweist. Auf der neuen Karte werden die Risikozonen nach der empfohlenen Prophylaxe eingeteilt.

Die DTG weist darauf hin, dass selbst eine korrekte Chemoprophylaxe, die sich an der Resistenzlage im Reisegebiet und der individuellen Verträglichkeit orientiert, bestenfalls einen 95-prozentigen Infektionsschutz bietet. Deshalb sollten die Kunden in der Offizin darauf hingewiesen werden, dass trotz Chemoprophylaxe eine Malariainfektion nicht ausgeschlossen ist und dass grippeähnliche Symptome noch nach Wochen oder Monaten einen Malariaanfall anzeigen können.

Für die, die nicht in Hochrisikogebiete reisen, genügt nach DTG-Empfehlungen die Notfallmedikation. Dabei ist Mefloquin (Lariam®) Mittel der Wahl. Allerdings kann Mefloquin zu neurologischen Störungen führen; hauptsächlich sind Frauen betroffen. Mittel der zweiten Wahl ist die Kombination aus Atovaquon und Proguanil (Malarone®), dann folgt Doxycyclin. Allerdings ist das Antibiotikum in Deutschland für diese Indikation noch nicht zugelassen. Mögliche phototoxische Reaktionen werden mit einem adäquaten Sonnenschutz vermieden.

Nicht zu vergessen ist eine gute Expositionsprophylaxe, die das Infektionsrisiko um den Faktor fünf bis zehn zu senken vermag. Nur mit langen Hosen, langärmeligem Oberteil und geschlossenen Schuhen ins Freie gehen. Unbedeckte Hautstellen mit Repellents einreiben oder besprühen. Nach einer Untersuchung der WHO sind Repellents mit N,N-Diethyl-m-toluamid (DEET) (zum Beispiel Pellit® dermal) am besten geeignet. Inzwischen gibt es mit Bayrepel (Autan® Family oder Active) eine neue Wirkstoffgeneration, die auch für Kinder ab zwei Jahren geeignet ist. Die Präparate sollen sechs bis acht Stunden wirksamen Schutz bieten. Tipp: Auch die Kleidung mit den Sprays imprägnieren. Biologische Mittel wie Zedernöl und Zitronellöl riechen zwar gut, wehren aber keine Moskitos ab. Wenn der Schlafraum nicht mückensicher ist (Mückengitter an Fenster, Türen oder Klimaanlagen), sollte man unter einem möglichst mit DEET-behandelten Mückennetz schlafen. Das Netz muss intakt sein und allseits gut unter die Matratze geschoben werden. Allenfalls sind Rauchspiralen ("mosquito coils") mit Pyrethroiden oder Pyrethrum, die in tropischen Ländern preiswert zu bekommen sind, ein Ersatz.

 

Tropenkrankheit Verkehrsunfall

An den Folgen eines Verkehrsunfalls in den Tropen sterben mehr Touristen als an Malaria. Etwa ein Viertel aller Todesfälle bei Fernreisenden sind durch Unfälle bedingt. Schlecht präparierte Straßen ohne Markierung und Straßenschilder, überhöhte Geschwindigkeiten, übermüdete und alkoholisierte Fahrer und ein schlechter technischer Zustand der Fahrzeuge befördern so manchen Touristen in den Straßengraben. Die medizinische Versorgung in Entwicklungsländern ist äußerst mangelhaft, die traumatologische Versorgung eher rudimentär, wie Untersuchungen in Afrika ergeben haben. In einer Untersuchung (9) standen in Afrika nur einem Drittel der Unfallopfer Krankenwagen zur Verfügung. Lediglich 41 Prozent der Verunglückten kamen nach Studienergebnissen innerhalb von 24 Stunden in ein Krankenhaus, bei 44 Prozent dauerte es bis zu zwei Tagen und bei fünf Prozent sogar eine Woche. Fünf Unfallvermeidungsstrategien:

  • Fahrzeuge nur bei anerkannten Firmen leihen und den technischen Zustand überprüfen;
  • nicht mit Jetlag oder nach Alkoholgenuss ans Steuer setzen;
  • Fahrten mit Bus- oder Taxifahrern unter Alkoholkonsum vermeiden und
  • nicht auf LKW-Ladeflächen mitfahren.
  • Blutkonserven bergen das Risiko, sich mit HIV, Hepatitis B oder C zu infizieren.

 

 

Gesund an und von Bord

Flugzeuge machen die Welt zum Dorf; sie bringen jährlich Millionen von Deutschen in die entlegensten Winkel der Erde. Langstreckenflüge stehen im Verdacht, Thrombosen zu begünstigen. Ob und wenn ja wie oft dies geschieht, ist statistisch schwer zu erfassen. In den seltensten Fällen tritt die Thrombose nämlich während oder kurz nach dem Flug auf; meist erst bis zu fünf (!) Tage danach. Schätzungen gehen davon aus, dass rund 1000 von 42 Millionen Flugpassagieren davon betroffen sind. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung sind für Thrombosen anfällig. Das sind keineswegs nur Reisende der Economy-Class, wie die volkstümliche Bezeichnung "Touristenklasse-Syndrom" nahe legt. Denn Thrombosen machen auch vor Fluggästen in der Business- oder First-Class nicht Halt.

Vielmehr sollten Senioren über 60 Jahren, Schwangere, Adipöse, Raucher, Frauen, die die Pille nehmen, Patienten mit chronisch venöser Insuffizienz oder Frischoperierte Vorsorge treffen. Am besten mit gut angepassten Kompressionsstrümpfen oder zumindest Stützstrümpfen den Flug antreten. Außerdem gibt es die Möglichkeit, vor dem Flug niedermolekulares Heparin zu spritzen. Welche Maßnahme angebracht ist, entscheidet der Arzt. Während des Fluges dafür sorgen, dass die Beinfreiheit nicht durch Handgepäck eingeschränkt ist. Isometrische Übungen kurbeln den Rückfluss des Blutes zum Herzen an. Ab und zu die Beine vertreten. Tipp: Wer regelmäßig trinkt, bekommt Druck auf die Blase und damit die Bewegung gleich inklusive - beim Gang zur Toilette.

Hohes Alter per se ist für Flugreisen kein Hinderungsgrund. Wer allerdings Herz- oder Lungenbeschwerden hat, könnte durch den niedrigen Luftdruck Probleme bekommen. Die Deutsche Herzstiftung empfiehlt eine ärztliche Untersuchung etwa drei Wochen vor der Reise, um noch Änderungen in der Therapie vornehmen oder den Gesundheitszustand kontrollieren zu können. Besonders ältere Reisende sollten ausreichend nicht alkoholische Flüssigkeit zu sich nehmen. Faustregel: pro Stunde etwa ein Glas Saft, Wasser oder Tee.

Der Luftdruck in modernen Flugzeugen entspricht etwa dem einer Höhe von 2100 bis 2400 Metern über dem Meeresspiegel. Durch den verminderten Sauerstoffpartialdruck sinkt die Sauerstoffsättigung der Atemluft von 98 auf rund 90 Prozent. Folge ist eine milde Hypoxie, die durch eine Steigerung der Herz- und Atemfrequenz ausgeglichen werden muss. Wer darf dann reisen? Das Deutsche Grüne Kreuz bemerkt dazu Folgendes: Wer einen Aufenthalt im Mittelgebirge nicht verträgt, der ist auch für Flugreisen nicht geeignet. Wer einen Herzinfarkt erlitten hat, sollte sich im Vorfeld von einem Kardiologen untersuchen lassen.

Im Jumbo wirken manche Kardiaka anders. Vorsicht beispielsweise bei Nitraten: Im Flugzeug kann die Wirkung schneller als gewöhnlich einsetzen, eine schnelle Zweitapplikation ist deshalb zu vermeiden. Für Calcium-Antagonisten gilt: nicht-retardierte Präparate im Flugzeug nicht einnehmen, da die Blutdrucksenkung verstärkt sein kann. Erhält der Patient Antikoagulantien, so sollte er den Quick- oder INR-Wert vor Reiseantritt bestimmen und ebenso erneut bei Ankunft am Urlaubsort. Dazu gibt es spezielle Geräte auch zum Selbstmessen (zum Beispiel CoaguCheck® S). Es können Verschiebungen auftreten, die eine Dosisanpassung nötig machen. Nimmt der Patient dagegen Aggregationshemmer, sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen nötig.

Ein Herzschrittmacher stellt in der Regel kein Hindernis für eine Flugreise dar. Metall- und Waffendetektoren oder Handgeräte, mit denen man auf Flughäfen abgetastet wird, haben keinen Einfluss auf den Herzschrittmacher. Natürlich wird der Schrittmacher beim Detektor einen Alarm auslösen. Darauf sollten Sie den Kunden in der Offizin aufmerksam machen. Bei Patienten mit Koronarer Herzkrankheit sollte vor Reiseantritt ein Belastungs-EKG gemacht werden. Asthmatiker oder Patienten mit spastischer Bronchitis sind flugtauglich, sofern sie ihre Anfälle mit Dosieraerosolen in den Griff bekommen. Für sie gilt genauso wie für Herzpatienten: Die erforderlichen Arzneien gehören in ausreichender Menge ins Handgepäck und nicht in den Koffer!

Von wegen Drug holidays

Chronisch Kranke brauchen meist verschreibungspflichtige Medikamente. Diese können am Urlaubsort nicht ohne weiteres nachgekauft werden. Erinnern Sie deshalb den Reiselustigen im Beratungsgespräch daran, sich vom Arzt vorsorglich genügend Arzneimittel verschreiben zu lassen, die dauerhaft benötigt werden, zum Beispiel Insuline oder Antihypertensiva.

Urlaub vom Alltag bedeutet nicht Urlaub von der Arzneimitteleinnahme. Besonders Schmerzkranke scheinen auf Reisen oft zu glauben, mit weniger Analgetika auskommen zu können. Das Gegenteil ist der Fall. Dr. Thomas Flöter, Schmerztherapeut aus Frankfurt am Main, hält es für sinnvoll, die Basis-Analgesie eher zu erhöhen. Vor allem deshalb, weil im Urlaub in der Regel zusätzliche therapeutische Maßnahmen wie Physiotherapie, Akupunktur oder Lokalanästhesie wegfallen. Tipp: Raten Sie dem Patienten, sich seine Analgetika für den Urlaub nicht nur als Peroralia verschreiben zu lassen. Zäpfchen, Spritzen oder Nasenspray bieten Ausweichmöglichkeiten, wenn Reisediarrhoe oder Erbrechen Magen und Darm auf Touren bringen. Für die Spritzen und Kanülen sicherheitshalber eine ärztliche Bescheinigung für den Zoll geben lassen. Das gilt auch für Diabetiker.

Patienten, deren Schmerzen mit Opioiden therapiert werden, müssen bei Auslandsreisen Folgendes bedenken: Das Schengener Abkommen schreibt vor, dass ärztlich verordnete Betäubungsmittel mitgeführt werden können, "wenn eine behördlich ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung" vorliegt. Diese Bescheinigungen hält das Bundesinstitut für Medizinprodukte, Bundesopiumstelle, bereit. Sie müssen vom verordnenden Arzt ausgestellt und durch das Landesgesundheitsamt beglaubigt werden. Außerdem ist ein so genannter "Opioid-Ausweis" sinnvoll, den es beim Schmerztherapeutischen Kolloquium, Adenauerallee 18, 61440 Oberursel, gibt. Die Erfahrung zeigt, dass der Zoll diesen Ausweis akzeptiert.

Patienten, die mit Opioid-Analgetika therapiert werden, sollten sich bei Zeitverschiebungen am besten sofort auf den Tagesrhythmus am Ort einstellen und Übergangsprobleme mit niedriger dosierten Präparaten überbrücken, rät Flöter.

Mit Pille unterwegs

Frauen, die nach Afrika oder Skandinavien reisen, müssen sich um die Einnahme ihres oralen Kontrazeptivums keine Gedanken machen. Da sie ihre Uhr kaum oder gar nicht verstellen müssen, können sie ihre Pille auch nach einem längeren Flug zur gleichen Zeit einnehmen wie am Heimatort. Anders liegen die Dinge bei Trips an fernöstliche Palmenstrände oder nach Übersee. Das Überqueren mehrerer Zeitzonen erfordert auch die Umstellung des Einnahmerhythmus der Pille. Der Berufsverband der Frauenärzte hat praktische Empfehlungen dazu herausgegeben.

Außer bei der Minipille spielen Zeitunterschiede unter drei Stunden keine Rolle. Also: Die gewohnte Einnahmezeit kann auch nach der neuen Ortszeit beibehalten werden. Die Minipille muss dagegen ziemlich genau alle 24 Stunden genommen werden. Sequenzpräparate bewirken rund 30 Stunden eine sichere Verhütung, die Sicherheitsspanne von Kombinationspräparaten beträgt gar 36 Stunden. Der Empfängnisschutz bleibt also bei Kombinationspräparaten auch bei einer Zeitverschiebung bis zu zwölf Stunden erhalten, und eine längere Zeitverschiebung als zwölf Stunden gibt es nicht. Ein Hinweis zu den häufig verwendeten Mikropillen, niedrig dosierten Ovulationshemmern: Eine Verschiebung des Einnahmeintervalls kann Zwischenblutungen induzieren. Das beeinträchtigt jedoch nicht die Sicherheit der Verhütung. Dennoch werden bei Zeitunterschieden über drei Stunden Kombinations- oder Sequenzpräparate in Abstufungen so eingenommen, dass in etwa ein 24-Stunden-Rhythmus erhalten bleibt.

Wer nicht selbst rechnen will: Genaue Tabellen gibt es in den Geblerschen Tabellen, Govi-Verlag, oder bei einigen Luftfahrtgesellschaften, zum Beispiel beim Medizinischen Dienst der Lufthansa.

Jetlag: Licht und Aktivität schlagen innerer Uhr den Takt

Jules Verne brauchte für seine Reise um die Welt achtzig Tage im Ballon, verbrachte also auf seiner Luftfahrt nach Osten in jeder Zeitzone gut drei Tage. Damit war jeder seiner Tag etwas kürzer als 24 Stunden, aber es gibt keine Hinweis darauf, dass ihn das gestört hätte. Die Ballone der heutigen Zeit sind Langstrecken-Jets und überqueren in wenigen Stunden mehrere Zeitzonen. Kein Wunder, dass dieses Tempo die innere Uhr für eine gewisse Zeit aus dem Takt bringt.

Da die innere Uhr einen Rhythmus von 25 Stunden hat, fällt es dem Organismus leichter, sich auf eine Verlängerung des Tages als auf eine Verkürzung einzustellen. Deshalb reagiert die innere Uhr nach Ostflügen langsamer als nach Westflügen; Flüge in Richtung Osten setzen den meisten Reisenden stärker zu als Flüge in Richtung Westen. Faustregel: Pro Zeitzone einen halben bis einen Tag einplanen, bis die innere Uhr wieder richtig tickt. Interessant: Astronauten bekommen keinen Jetlag, da ihre Zeit nicht an die Erdumdrehung gebunden ist. In ihrer Raumfähre leben sie nach einem künstlichen 24-Stunden-Rhythmus aus zwei Dritteln Helligkeit und einem Drittel Dunkelheit. Justiert wird diese Zeit an ihrem Startort auf der Erde, und der Hell-Dunkel-Wechsel in ihrer Kapsel simuliert dessen Ortszeit.

Mit Hilfe von Licht und Bewegung kann man die innere Uhr leichter auf die neue Ortszeit justieren. Deshalb gilt es, am Urlaubsort körperlich aktiv zu sein und sich viel im Freien aufzuhalten. Sich am Zielort nicht gleich ins Bett legen, sondern erst mal spazieren gehen, damit das Tageslicht als Zeitgeber wirken kann. Außerdem immer zu festen Zeiten ins Bett gehen und aufstehen sowie Tagesschlaf vermeiden. Auch mit künstlichen Lichtquellen kann man arbeiten. Lampen mit 2000 bis 3000 Lux beeinflussen die innere Uhr. Einige Hotels in der Nähe von US-Flughäfen haben ihre Zimmer bereits mit Lichttherapiegeräten ausgestattet.

Wie steht's mit Melatonin? Die Einnahme wird in Deutschland nicht empfohlen, da Melatonin nicht zugelassen ist und Langzeitstudien fehlen. Chronobiologen wie Professor Dr. Björn Lemmer, Frankfurt, bedauern die fehlende Zulassung. Er plädiert für die Melatonin-Gabe bei Jetlag. Nach seinen Aussagen genügen geringe Dosen von drei Milligramm abends am Ankunftsort. "Meist reichen drei Tage." Er schränkt jedoch ein: "Melatonin kann zwar aus den USA bestellt werden, da es aber dort ein Nahrungsergänzungsmittel ist, ist die Qualität nicht gewährleistet, wie es für Arzneimittel der Fall sein sollte."

Urlaub schlägt auf Magen und Darm

Bei jedem Zweiten bis Dritten, der im Urlaub tropische oder subtropische Gefilde aufsucht, geht der Schuss nach hinten los. Die Reisediarrhöe ist mit Abstand die häufigste Reisekrankheit. Die Bezeichnungen Delhi belly, Kalkutta Foxtrott, Pyramiden Sidestep oder Montezumas Rache sind auch schon das amüsanteste, was dieses Urlaubssouvenir zu bieten hat, denn die Zeit zwischen Magengrummeln und Toilettengang ist alles andere als angenehm.

Wichtigster Grundsatz zur Vermeidung von Reisedurchfall ist die bewährte Hygieneregel britischer Kolonialoffiziere und heute WHO-Tipp: "Peel it, boil it, cook it - or forget it!" Mehr als 70 Grad Celsius vertragen Reisediarrhöe-Erreger in der Regel nicht. Also: Finger weg von ungeschältem Obst, Salat, halbgegarten oder lauwarmen Speisen, rohem Fleisch und Fisch, Eiswürfeln oder Milchprodukten. Nie Leitungswasser trinken. Immer zu Wasser und Getränken in industriell abgefüllten Flaschen oder Dosen greifen. Diesen Ratschlag sollte man auch beim Zähneputzen beherzigen. Wer mit dem Rucksack unterwegs ist und schwere Flaschen nicht schleppen will, kann sich mit desinfizierenden Tabletten zur Trinkwasserbereitung (zum Beispiel Mikropur®) behelfen. Leitungswasser, das in irgendeiner Weise mit Nahrungsmitteln in Kontakt kommt, muss abgekocht oder mit Kaliumpermanganat desinfiziert werden .

Die WHO-Regel hilft zwar über die ärgsten Essfallen im Urlaub hinweg. Doch ganz so einfach ist es nicht, warnt das Centrum für Reisemedizin. Beispiel Wassermelone: Bei vielen Touristen in den Tropen ist sie heiß begehrt, weil man sie schälen kann und sie auch noch den Durst stillt. Der Haken: Wassermelonen werden nach Gewicht verkauft und deshalb gerne schwerer gemacht, indem Wasser hineingespritzt wird. Und das ist in tropischen Ländern oft kontaminiert. Beispiel Mineralwasser in Flaschen: Wer glaubt, mit Mineralwasser in geschlossenen Gefäßen der Diarrhöe-Gefahr aus dem Weg zu gehen, sitzt einem Irrglauben auf. Der Tourist merke in der Regel nicht, wenn bei den Verschlüssen manipuliert worden sei, informieren die Reise-Spezialisten aus Düsseldorf. Nicht nur Wasser, auch Cola-Getränke würden mit verschmutztem Wasser versetzt. So würden aus einer Flasche Cola oft zwei gemacht.

Eine Studie, die im vergangenen Jahr im "Lancet" (14) erschienen ist, lässt Zweifel am Nutzen der WHO-Regel aufkommen. Ein internationales Forscherteam hat nachgewiesen, dass selbst der, der absolute Vorsicht walten lässt und sich strikt an die Vorgaben hält, nicht gegen Reisediarrhöe gefeit ist. Dazu haben die Reisemediziner über 67 000 Urlauber vor ihrem Heimflug auf den Flughäfen in Mombassa (Kenia), Montego Bay (Jamaika), Goa (Indien) und Fortaleza (Brasilien) zum Thema Durchfall befragt. Bei 20 (Brasilien) bis 66 Prozent (Kenia) ist die Krankheit in ihrem sieben- bis 14-tägigen Urlaub zum echten Renner geworden, und zwar meist am dritten oder vierten Tag und durchschnittlich 12 Stunden lang. Die Wissenschaftler haben keine Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krankheitsausbruch feststellen können. Trotzdem bleibt die WHO-Regel die einzig mögliche Vorbeugemaßnahme.

Das Erregerspektrum, das für die Reisediarrhöe in Frage kommt, ist zwar groß. Die Reisekeime schlechthin mit 40 Prozent sind jedoch die enterotoxischen Vertreter von Escherichia coli (ETEC). Die zweitwichtigsten Erreger sind mit 15 Prozent Shigellen, dann folgen mit zehn Prozent verschiedene Viren. In jedem Fall gilt: Wenn der Durchfall länger als drei Tage dauert (bei Kindern 24 Stunden), wenn Blut beigemischt ist und Fieber nicht nach einer Nacht abgeklungen ist, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Der Reisedurchfall könnte sich auch als Bakterienruhr, Amöbenruhr oder Salmonellose entpuppen. Eine Unterart der Salmonellen ist bekanntlich für Typhus verantwortlich. Allerdings: Die Typhus-Impfung bewahrt nicht vor anderen Salmonellen-Arten.

Was tun, wenn das stille Örtchen zum Daueraufenthaltsort wird? Wichtigste Maßnahme ist die orale Rehydratation. Dazu eignen sich am besten gesüßte Tees oder Mineralwässer. Bei stärkeren Enteritiden, vor allem bei Kindern und Senioren, sollte man Mineralien und Glucose ersetzen, am besten mit oralen Rehydratationslösungen (zum Beispiel Elotrans®) nach den Richtlinien der WHO. Diese enthalten 3,5 g Natriumchlorid, 2,5 g Natriumbicarbonat, 1,5 g Kaliumchlorid und 20 g Glucose auf einen Liter abgekochtes Wasser. Zudem gehören in die Reiseapotheke Medikamente zwischen Hemmer und Hefe: Wenn die Diarrhöedauer und -frequenz schnell reduziert werden müssen, bieten sich Loperamid-haltige Präparate an (zum Beispiel Lopedium® akut), durch eine fixe Kombination mit Simethicon wird Loperamid gleichmäßiger im Darm verteilt (zum Beispiel Imodium® akut plus). Eine Alternative sind Saccharomyces-boulardii-, Tannin- oder Uzarawurzel-haltige Arzneimittel (zum Beispiel Perenterol®, Tannacomp®, Uzara®). Die Wirkung von Adsorbentien bei Durchfallerkrankungen ist bislang nicht erwiesen. Antibiotika sind den wenigen Fällen vorbehalten, die mit Fieber einhergehen. Mittel der Wahl sind dann Chinolone.

 

 

Literatur

  1. Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG), aktuelle Empfehlungen zur Malariaprophylaxe. Quelle: Gräfen, U., Malaria - da kommen Touristen jetzt öfter mit Stand-by-Pillen aus. Ärzte Zeitung, 9. April 2001, S. 1, und Gräfen, U., Was man Reisenden in Malariagebiete raten sollte. Ärzte Zeitung, 20./21. April 2001, S. 4. Telephonisch bestätigt von der DTG.
  2. Epidemiologisches Bulletin, Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission am RKI. Stand 2/2000.
  3. Hofmann, F., Geimpft, geschützt, gesund. Ecomed Verlagsgesellschaft, Landsberg 1998.
  4. Müller-Sacks, E., Ärztlicher Ratgeber für Auslandsaufenthalte. Springer-Verlag Berlin, Heidelberg 1998.
  5. N. N., Sommer-Akademie 2000: Reisemedizin. Ärzte Zeitung, 28./29. Juli 2000, S. 10f.
  6. Pilleneinnahme auf Fernreisen. Aktuelle Mitteilung des Berufsverbands der Frauenärzte.
  7. Pressemappe zum CRM-Fachseminar des Centrums für Reisemedizin. Leipzig, März 1999.
  8. Pressemappe zum 1. Forum Reisen und Gesundheit, Internationale Tourismus Börse Berlin. März 2000.
  9. Pressemappe zum Symposium Reise- und Impfmedizin des Auswärtigen Amts, Bonn, April 1999.
  10. Reisemedizinische Tipps für ältere Reisende. Deutsches Grünes Kreuz. Marburg, aktuelle Auflage.
  11. Reisen und Gesundheit 2000: Impfbestimmungen und Gesundheitsratschläge. Deutsches Grünes Kreuz. Marburg 2000.
  12. Schmitt, H.-J., Hülße, C., Raue, W., Schutzimpfungen 2000. Infomed Medizinische Verlagsgesellschaft, Berlin 1999.
  13. Steckbriefe seltener und "importierter" Infektionserreger. Robert Koch-Institut, Berlin. Aktuelle Auflage.
  14. Steffen, R., et al., Nutzen der WHO-Regel zur Vermeidung der Reisediarrhoe. Lancet 356 (2000) 133.
  15. Wagner, U., Montezumas Rache, Malaria und Mount Everest. Pharm. Ztg. 144, Nr. 39 (1999) 51.
  16. Wilbrand, K., Durchfall-Erkrankungen. LinguaMed Verlag, Neu-Isenburg 1999.
  17. Zulley, J., Knab, B., Unsere innere Uhr. Herder Verlag, Freiburg 2000.

 

Die Autorin

Elke Wolf studierte Pharmazie in Frankfurt. Die Approbation als Apothekerin erfolgte 1995 im Anschluss an das praktische Jahr in der Apotheke Esser in Rödermark/Hessen und in der pharmazeutischen Industrie bei der damaligen Sandoz AG in Nürnberg. Nach einem Praktikum während des Studiums und einem Volontariat bei der Pharmazeutischen Zeitung ist sie seit 1997 als freie Journalistin tätig. Die PZ-Leser kennen Frau Wolf seither als Autorin zahlreicher spannender Titelbeiträge.

 

Anschrift der Verfasserin:
Elke Wolf
Traminer Straße 13
63322 Rödermark

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