Pharmazeutische Zeitung online

Mit Cabergolin initial behandeln

02.08.1999
Datenschutz bei der PZ

-PharmazieGovi-VerlagARZNEIMITTELINFORMATION

Mit Cabergolin initial behandeln

PZ Die Initialbehandlung von Parkinson-Patienten mit einer Cabergolin-Monotherapie in einem frühen Stadium der Erkrankung kann das Risiko motorischer Komplikationen signifikant verringern und ermöglicht gleichzeitig eine wirksame Kontrolle der Symptome bis zu fünf Jahren. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die anlässlich des 13. Internationalen Parkinson-Kongresses im kanadischen Vancouver vorgestellt wurde. Neu diagnostizierte Patienten, die Cabergolin initial erhielten, litten nur halb so oft an motorischen Funktionsstörungen wie Patienten unter Levodopa als First-line-Therapie.

Die an der Studie beteiligten Wissenschaftler stellten unter Cabergolin eine mit Levodopa vergleichbare klinische Gesamtverbesserung fest. Die Patienten wiesen darüber hinaus ein signifikant geringeres kumulatives Risiko motorischer Komplikationen auf als Patienten der Levodopa-Gruppe. Cabergolin sei möglicherweise als Monotherapie bei Morbus Parkinson im frühen Stadium zu empfehlen, so die Wissenschaftler. Erweise sich der klinische Nutzen aber langfristig nicht als ausreichend, sollte das Regime um Levodopa ergänzt werden.Top

© 1999 GOVI-Verlag
E-Mail: redaktion@govi.de

Mehr von Avoxa