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Medizin

04.09.2000
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West-Nil-Virus in Israel

dpa. Das "West-Nil-Virus" hat in Israel in diesem Sommer bereits zwei Menschen getötet. Mehr als 30 weitere wurden infiziert, berichtet die israelische Tageszeitung Ha'aretz am Montag. Die Infektion, die durch Stechmücken von Vögeln auf den Menschen übertragen wird und zunächst zu Fieber-, Kopf- und Muskelschmerzen führt, kann besonders für ältere und schwache Menschen lebensbedrohlich sein. Nach Aussagen des israelischen Gesundheitsministeriums ist derzeit unklar, ob eine Epidemie bevorsteht.

Leitlinien im Internet

PZ. Die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. (DKG) gibt erstmals eine Sammlung von Leitlinien für die Diagnose und Therapie maligner Tumoren auf CD-ROM beziehungsweise zum kostenlosen Download im Internet heraus. Die interdisziplinären Standards und Leitlinien werden in Zusammenarbeit mit verschiedenen wissenschaftlichen Fachgesellschaften und weiteren Organisationen erarbeitet, um die Behandlung von Krebskrankheiten qualitätssicher zu optimieren. Die Leitlinien sind auf CD zum Selbstkostenpreis von 10 DM bei der DKG, Hanauer Landstraße 194, 60314 Frankfurt am Main, Telefon 0 69/63 00 96 0, Fax: 0 69/63 00 96 66 oder unter www.krebsgesellschaft.de/ISTO/Standards/index.html erhältlich.

Tod durch Luftschadstoffe

dpa. Die Luftverschmutzung in Westeuropa ist einer Studie zufolge für zehntausende von Toten verantwortlich. Sechs Prozent der Todesfälle in drei untersuchten Ländern seien direkt auf die Schadstoffe zurückzuführen, die Hälfte davon auf Autoabgase, schreibt Nino Künzli von der Universität Basel im britischen Medizinjournal "Lancet" (Bd. 356, S. 782 u. 795) vom Freitag. Künzli und Kollegen hatten in Frankreich, Österreich und der Schweiz die Menge an Luftteilchen mit weniger als zehn Millionstel Millimeter Durchmesser gemessen und sie in Beziehung zu Krankheits- und Sterbefällen gesetzt.

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