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10.07.2000  00:00 Uhr

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Brustkrebsdiagnostik mit Infrarot

dpa. Freiburger Forscher haben eine neue Kamera zur Diagnose von Brustkrebs entwickelt. Das Herzstück sei ein Infrarot-Detektor, der feinste Temperaturunterschiede aufgespürt, sagte der Physiker Harald Schneider vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF) am Montag. Zurzeit liefen in den USA mehrere Studien, um das Verfahren zu erproben. Ein wachsender Tumor erhöht die Temperatur im Gewebe und auf der Haut. Für eine sichere Krebsdiagnose müssen Temperaturschwankungen von wenigen Tausendstel Grad Celsius in Zeiten von unter einer Sekunde gemessen werden. Die neuen Detektoren könnten nun Differenzen von 0,005 Grad Celsius auflösen, sagte Schneider. Das Verfahren sei sehr viel verträglicher als die Mammographie.dpa. In Baden-Württemberg sind neben Salmonellen neue Durchfall-Erreger auf dem Vormarsch. Wie der Präsident des Landesgesundheitsamtes (LGA), Volker Hingst, am Montag bei der Vorlage des Jahresberichts 1999 mitteilte, wurden bei 103 epidemieähnlichen Durchfall-Erkrankungen in zwölf Prozent Norwalk-Viren als Erreger festgestellt. Norwalk- und Norwalk-ähnliche Viren werden durch Schmierinfektion, seltener durch kontaminierte Lebensmittel oder durch verseuchtes Trinkwasser übertragen.

 

Studie zu Schlafstörungen

PZ. Mehr als 20.000 Patienten wurden am 11. Juli während der bisher weltweit größten Studie zu Schlafstörungen befragt, meldet das Max-Planck-Institut (MPI) für Psychiatrie in München. Mit Hilfe der Stichprobe in 600 Hausarztpraxen soll die Häufigkeit von Schlafstörungen erfasst werden. Sanofi-Synthelabo unterstützt die Studie mit der Bezeichnung NISAS (Nationwide Insomnia Screening und Awareness Study). Die Patienten wurden per Fragebogen zu Schlafstörungen befragt und anschließend vom Arzt untersucht. Die Studie sei wegen der dürftigen Datenlage dringend notwendig. In kleineren Untersuchungen waren Schwankungen bei der Prävalenz von Schlafstörungen zwischen 8 und 46 Prozent aufgetreten, berichtet Professor Dr. Hans-Ulrich Wittchen vom MPI in München, Leiter der NISAS.dpa. In Baden-Württemberg sind neben Salmonellen neue Durchfall-Erreger auf dem Vormarsch. Wie der Präsident des Landesgesundheitsamtes (LGA), Volker Hingst, am Montag bei der Vorlage des Jahresberichts 1999 mitteilte, wurden bei 103 epidemieähnlichen Durchfall-Erkrankungen in zwölf Prozent Norwalk-Viren als Erreger festgestellt. Norwalk- und Norwalk-ähnliche Viren werden durch Schmierinfektion, seltener durch kontaminierte Lebensmittel oder durch verseuchtes Trinkwasser übertragen.

 

Norwalk-Virus in Süddeutschland

dpa. In Baden-Württemberg sind neben Salmonellen neue Durchfall-Erreger auf dem Vormarsch. Wie der Präsident des Landesgesundheitsamtes (LGA), Volker Hingst, am Montag bei der Vorlage des Jahresberichts 1999 mitteilte, wurden bei 103 epidemieähnlichen Durchfall-Erkrankungen in zwölf Prozent Norwalk-Viren als Erreger festgestellt. Norwalk- und Norwalk-ähnliche Viren werden durch Schmierinfektion, seltener durch kontaminierte Lebensmittel oder durch verseuchtes Trinkwasser übertragen.

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