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Forschung braucht Geld

11.07.2005  00:00 Uhr

Forschung braucht Geld

PZ  Die Deutsche Krebshilfe betrachtet die klinische Forschung in Deutschland mit Sorge. Der gemeinnützige Verein teilte anlässlich seiner Jahres-Pressekonferenz mit, dass er der größte private Förderer der Krebsforschung in Deutschland sei.

Da die von Bund und Ländern zur Verfügung gestellten Gelder immer mehr abnähmen, komme ihm als privater Drittmittelgeber eine große Bedeutung zu. Neben der Grundlagenforschung unterstützt die Deutsche Krebshilfe Therapieoptimierungsstudien zur Krebsbehandlung weiter verbessert werden soll. Deren Durchführung ist mit der Novellierung des Arzneimittelgesetzes schwerer zu finanzieren. Daher hat sich die Organisation für eine Sonderstellung nicht kommerzieller Therapiestudien eingesetzt, was vom BfArM unterstützt werde. Da in Deutschland ­ mit Ausnahme von industriefinanzierten Studien ­ fast ausschließlich die Deutsche Krebshilfe klinische Krebsstudien fördert, forderte sie die Kostenträger und den Bund auf, sich an der Finanzierung zu beteiligen. Top

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