Pharmazeutische Zeitung online

Magazin

18.03.2002  00:00 Uhr

KARLSRUHE

Frühlingsgrüße aus der PZ-Redaktion

vonThomas Bellartz, Eschborn

Mit dem Frühling kommt auch die PZ im neuen Kleid daher. "Wir haben etwas für Sie eingepflanzt", bewarb die PZ seit einigen Ausgaben das neue Layout. Warum die Veränderungen? Wer steckt dahinter? Und: Was haben sich die PZ-Verantwortlichen eigentlich dabei gedacht?

Über Geschmack lässt sich trefflich streiten. Keine Frage. Das wissen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spätestens, seit es darum ging, der PZ ein neues Layout zu verpassen. Das "alte" Layout war zwar noch gar nicht so alt, aber bot einige Möglichkeiten zur Verbesserung. Bereits Mitte 2001 traf die Chefredaktion der PZ die Entscheidung für ein neues Layout.

In zahlreichen Redaktionskonferenzen waren vorher Verbesserungsvorschläge aus der Redaktion und den anderen Abteilungen des Govi-Verlages zusammengetragen worden. Viele Anregungen kamen auch aus der Leserschaft. Allen Beteiligten war von Beginn an klar: Es musste ein großer Wurf werden. Denn fortlaufende Nachbesserungen sind Gift für die Produktion eines komplexen Produktes, wie es eine Zeitschrift nun einmal ist.

Im Herbst vergangenen Jahres wurden die ersten Pflöcke eingezogen. Die komplette Struktur der PZ wurde kritisch hinterfragt. Das Resultat halten die über 50.000 wöchentlichen Leserinnen und Leser der PZ nun in ihren Händen, rechtzeitig zum Frühlingsstart.

Auf der Titelseite der Pharmazeutischen Zeitung hat sich einiges verändert. Dem Titelbild, das der PZ ein unverwechselbares Gesicht gibt, haben wir mehr Platz eingeräumt. Der Schriftzug Pharmazeutische Zeitung wurde verkleinert. Gleichzeitig haben wir uns dafür entschieden, das hohe Maß an aktueller Berichterstattung für unsere Leserinnen und Leser sichtbar zu machen. So weist die Titelseite bereits auf die wichtigsten so genannten "Aufmacher" in den einzelnen Ressorts hin.

Im kompletten Innenteil setzt sich die auf der Titelseite begonnene Linienführung fort. Die Kopf- und die Fußzeilen wurden "entschlackt", wirken schlanker. Obwohl mehr Raum für Text, Grafiken und Fotos geschaffen wurde, vermittelt der Wechsel der verwendeten Schriftarten ein leichteres, gefälligeres Gesamtbild.

Das Editorial bleibt auch weiterhin auf der Seite 3. Die erste Seite des Innenteils ist der angestammte Platz für sozial- und gesundheitspolitische Stellungnahmen und Kommentare aus der Redaktion oder den Kammern und Verbänden, den Herausgeberinnen und Herausgebern der PZ. Schon hier wird die Raum schaffende Gestaltung sichtbar - und doch bleibt Platz für Kritik wie Versöhnliches.

Eine Komplettrenovierung hat die Redaktion dem Inhalt verordnet. Bislang auf Vor- und Rückseite abgebildet, steht nun eine Doppelseite zur intensiven und anschaulichen Beschreibung der Heftinhalte zur Verfügung. Die Redaktion will auf diesen Seiten Appetit machen für das, was noch kommt.

Nach den Mitteilungen der Arzneimittelkommission, die ihren gewohnt prominenten Platz behalten hat, aber auch leicht modifiziert wurde, startet das Ressort Politik und Soziales den Reigen der "klassischen Ressorts". Neben dem Spiel der Farben, ausgelöst von den neu gesetzten Akzenten bei der Hierarchie der Kästen, sollen Meldung von größerer Wichtigkeit schneller erkennbar sein. Die Hintergrundberichterstattung wird sich optisch noch stärker von den aktuellen Meldungen, die zum Beispiel im Nachrichten-Ticker platziert werden, unterscheiden.

Die Farbe Rot, die mit dem PZ-Logo eng verbunden ist, hat eine besondere Stellung bei der gesamten Produktion. Hinzu kommt die Farbe Blau, die allerdings zurückhaltend eingesetzt wird und die besonders Kästen und Tabellen mit Zusatzinformationen zu Textbeiträgen kennzeichnet. Kommentare sind in einem leichten Apricot-Ton gehalten. Der Tickerkasten, der in jedem Ressort kurze Informationen in eine Spalte bündelt, regt durch seine Signalfarbe zum Lesen an. Das haben wir nicht verändert.

Schon im ersten Ressort wird den Leserinnen und Lesern der PZ auffallen, dass deutlich mehr Fotos und Grafiken verwendet werden. Die Bildsprache in der PZ wurde in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt ausgebaut, soll nun optimiert werden. Eine eigene Bildredaktion wählt die Fotomotive in Abstimmung mit den Ressortleiterinnen und -leitern aus.

Wie bereits vor dem neuen Layout werden PZ-Leser auch zukünftig ausführlich nicht nur im Ressort Politik, sondern auch in den Ressorts Pharmazie, Medizin, Wirtschaft und Handel informiert. Darüber hinaus werden Sie spezifische Informationen auch in den Ressorts Magazin und Computerpraxis erhalten.

Ein Herzstück der PZ, der Titelbeitrag, geht auf Wanderschaft. Der Beitrag wird - je nach inhaltlicher Ausrichtung - dem spezifischen Ressort vorangestellt. Ebenso wie alle anderen Ressorts wird auch der Titelbeitrag nun dreispaltig layoutet - damit gehört der zweispaltige Umbruch in der PZ, der bereits vor Jahrzehnten eingesetzt wurde, der Vergangenheit an.

Profitieren wird die Berichterstattung aus den Kammern und Verbänden sowie die Rubrik Personalien. Die Hierarchien zwischen Überschriften und Texten ermöglichen ein luftigeres Layout, das den Anforderungen der veröffentlichten Informationen gerechter wird.

Eine neue alphabethische Sortierung des Kalenders nach Orten ermöglicht PZ-Leserinnen und -Lesern eine schnelle Suche nach Veranstaltungen in ihrer Region, ohne den kompletten Kalender, der bis zu acht Seiten umfassen kann, durchblättern zu müssen. Top

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