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Medizin in Zahlen, Tabellen und Grafiken

31.05.1999
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-ComputerpraxisGovi-VerlagGESUNDHEITSBERICHTERSTATTUNG

Medizin in Zahlen, Tabellen und Grafiken

von Georg Krampitz, Eschborn

Informationssystem für die Gesundheitsberichterstattung des Bundes (IS-GBE) – so heißt ein neues Internetangebot, das sich als Nachschlagewerk zu allen Teilaspekten des deutschen Gesundheitswesens versteht. Mit medizinischen, sozialen und ökonomischen Inhalten wendet es sich an Politiker, die Forschung und die interessierte Öffentlichkeit.

Nach Aufruf der Internetadresse www.gbe-bund.de erscheint die Homepage mit Hinweis auf die Initiatoren: das Statistische Bundesamt (mit Link), das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Bundesministerium für Gesundheit. Über "Aktuelles" erfährt der Benutzer Nachrichten zur GBE. Der Link "Themen" gibt Zugriff auf die Datenbanken. Generell muß ein Passwort eingegeben werden. Derzeit genügt allerdings noch die Bestätigung mit der Eingabetaste. Acht Titel liegen gegenwärtig vor: Beispielweise findet man unter "Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens" Informationen zu Politik Demographie und Ökonomie. Die Rubrik "Krankheiten" umfaßt die Unterpunkte Herz- und Kreislaufbeschwerden, Psychatrie, Allergien, Endokrinopathie und vieles mehr. Auch Fragen zu "Ressourcen der Gesundheitsversorgung" oder "Ausgaben, Kosten und Finanzierung des Gesundheitswesens" werden ausführlich behandelt.

Der Klick auf den gewünschten Titel führt zu einer Liste von Texten, Tabellen, Grafiken und Definitionen. Die Texte reichen von allgemeinen Einführungen über amtliche Stellungnahmen bis hin zu Literaturangaben. Die meisten Tabellen kann sich der Nutzer nach seinen eignen Vorgaben zusammenstellen: Soll das gesamte Bundesgebiet erfaßt werden oder sind nur einzelne Bundesländer von Interesse? Sollen sich die Angaben nur auf bestimmte Altersgruppen in einem bestimmten Zeitraum beziehen? Die gewünschten Daten können in einem Sammelkorb zur Zwischenspeicherung abgelegt werden und später für eigene Arbeiten am PC verarbeitet werden.

Die "Stichwortsuche" bietet einen weiteren Zugang zu den Datenbanken. Mehrere Wörter können gleichzeitig eingetippt werden. Es besteht die Möglichkeit die Recherche durch die Option "genau diesen Ausdruck" einzuschränken. Umgekehrt sind verschiedene Erweiterungen möglich; so können auch englische Literaturquellen einbezogen werden. Zuweilen stößt man aber auf Grenzen: Die Suche nach Begriffen wie Homöopathie oder Mukoviszidose läuft ins leere. Dafür ist die sehr seltene Sarkoidose dargestellt. Bei Eingabe des Stichworts Alzheimer mit der Option "genau diesen Ausdruck und ähnlich klingendes" erscheinen an erster Stelle Dokumente zu Arbeitslosigkeit und Rückenschmerzen. Die Positivliste wird in zwei kurzen Sätzen erläutert.

Das IS-GBE wird jedoch ständig erweitert und aktualisiert. Über den Link "Kontakte" kann der Nutzer seine Wünsche und Anregungen äußern. Top

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