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EMA will wissen, wie Nebenwirkungen gemeldet werden

 

Die Europäische Arzneimittelagentur EMA will mehr über das Meldeverhalten von Patienten und Heilberuflern bezüglich unerwünschter Arzneimittelwirkungen wissen. Dazu hat die Behörde heute einen Fragebogen herausgebracht, der online anonym ausgefüllt werden kann. Es geht unter anderem darum, zu erfahren, ob Laien und Professionelle sich über die Notwendigkeit der Meldungen von Nebenwirkungen und wie sie das am besten tun sollten bewusst sind.

 

Wer angibt, Apotheker zu sein, wird beispielsweise gefragt, ob und wie oft man schon Nebenwirkungen gemeldet hat – und falls nicht, was einen davon abgehalten hat. Die EMA will auch wissen, ob man das schwarze, auf der Spitze stehende Dreieck kennt, das Arzneimittel unter besonderer Überwachung kennzeichnet. Den Fragebogen auszufüllen erfordert etwa fünf bis zehn Minuten. Die EMA betont in einer Pressemeldung, dass alle beobachteten potenziellen Nebenwirkungen gemeldet werden sollten. (dh)

 


05.09.2017
l PZ

Foto: Fotolia/cirquedesprit