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EuGH-Schlussanträge
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HAV hält Rx-Versandverbot für möglich

Die Diskussion um die Zulässigkeit eines Rx-Versandverbots dauert seit Jahren an. Bislang hält die Politik entsprechende Forderungen europarechtlich für nicht legitim. Doch aktuelle Schlussanträge am Europäischen Gerichtshof (EuGH) lassen ein solches Verbot durchaus möglich erscheinen. Der Hessische Apothekerverband (HAV) fordert die Politik auf, ein Rx-Versandverbot endlich umzusetzen.
AutorKontaktPZ
Datum 15.01.2026  17:24 Uhr
Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken 

Brief an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken 

Als Reaktion auf die durch die Schlussanträge ersichtliche EU-Einschätzung fordert der HAV nun von der Politik einen »verbindlichen Gesetzgebungsfahrplan für ein Rx Versandverbot zum Schutz von Patientensicherheit und zum Erhalt der Vor-Ort-Versorgung«, sowie ein »robustes Regelpaket für den OTC-Versand (Beratung/Interaktionscheck, Dokumentation, Missbrauchs und Fälschungsschutz)«.

Wie der HAV heute mitteilte, hat er hierzu ein Schreiben an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) sowie an die Hessische Gesundheitsministerin Diana Stolz (CDU) übermittelt.

»Wir erwarten kurzfristig einen konkreten gesetzgeberischen Pfad. Ein weiteres Vertagen dieses Themas ist keine Option«, so Seyfarth. Wer die Vor-Ort-Arzneimittelversorgung stärken wolle, müsse handeln. Wer weiter nichts unternehme, sei für die zunehmenden Apothekenschließungen und die größer werdenden weißen Flecken in der Arzneimittelversorgung verantwortlich.

 

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