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Spaziergang
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Häufiger barfuß oder rückwärts gehen

Ob in der Natur oder einmal um den Häuserblock: Regelmäßiges Spazieren fördert die Lebensqualität und die Kondition. Denn: Es stärkt Immunsystem, Psyche und Muskulatur und bringt den Kreislauf in Schwung. Der Orthopäde Dr. Thomas Schneider von der Gelenk-Klinik Gundelfingen empfiehlt, auch mal rückwärts oder barfuß zu gehen.
AutorKontaktdpa
AutorKontaktPZ
Datum 20.04.2023  10:00 Uhr

Wenn es warm genug ist und der Boden es zulässt, kann man die Schuhe beim Spaziergang ruhig einmal ausziehen. Denn durch Gras oder am Strand barfuß zu laufen, kann eine positive Wirkung auf Knie-, Hüft- und Rückenprobleme haben. Regelmäßiges Barfußlaufen kann zudem Schäden wie Senk- und Spreizfüße korrigieren oder verhindern. Auch den Bandscheiben tut das gut: Blockaden der Wirbelgelenke können sich so auflösen, so Schneider. Trotzdem sei nicht zu übertreiben und der Fuß zunächst auf kurzen Strecken an das Barfußlaufen zu gewöhnen: »Ansonsten droht selbst trainierten Läufern Verletzungsgefahr«, warnt Schneider.

Für ein bisschen Abwechslung und ein kurzes Training während des Spaziergangs kann man hin und wieder den Rückwärtsgang einlegen. Diese ungewöhnliche Gehvariante stärkt Rücken- und Beinmuskulatur, außerdem wird durch diese Abwechslung die Koordination gefördert. Aber auch hier gilt laut Schneider: Übung macht den Meister. Ratsam ist, mit ein paar Metern anzufangen und dann Strecken und Tempo Schritt für Schritt zu erweitern.

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