Auch die thüringische Gesundheitsministerin Katharina Schenk mischte beim Tag der Pharmazie mit – genau wie rund 1000 Schülerinnen und Schüler. / © LAKT/Uwe Löscher
Mit Unterstützung der Fachschaft der Pharmaziestudierenden, des Pharmazeutischen Instituts sowie von mehr als 100 ehrenamtlichen Apothekerinnen, Apothekern und PTA wurde ein umfangreiches Programm organisiert.
An elf Informationsständen drehte sich alles um die Pharmazie – von der Arzneistoffprüfung über die Arzneimittelherstellung bis zur Beratung. Dabei durften die Schüler aktiv mitmachen: Es wurde experimentiert, mikroskopiert, hinterfragt und hergestellt. Mit Engagement und Kreativität präsentierten Apotheker, Pharmaziestudierende und PTA ihren Berufsalltag.
Etwa 1000 Schülerinnen und Schüler aus Thüringen waren in Jena zu Gast. / © LAKT/Uwe Löscher
»Der Tag der Pharmazie zeigt, wie groß das Interesse junger Menschen an unserem Beruf ist und wie wichtig es ist, frühzeitig authentische Einblicke zu geben«, betont Danny Neidel, Geschäftsführer der Landesapothekerkammer Thüringen (LAKT). »Wir wollen Pharmazie erlebbar machen und Perspektiven aufzeigen, die vielen vorher nicht bekannt sind.«
Besondere Aufmerksamkeit erhielt der Tag der Pharmazie durch den Besuch von Katharina Schenk, der thüringischen Ministerin für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie. Sie hielt eine Ansprache, informierte sich über die Nachwuchsarbeit der Apothekerschaft und nutzte die Gelegenheit zu einem ausführlichen Rundgang.
Sie besuchte die Stände, führte Gespräche mit den Beteiligten, ließ sich Herstellungsprozesse erläutern und stellte fachliche Fragen. Im Nachgang der Veranstaltung teilte die Ministerin ihre positiven Eindrücke in einem Instagram-Beitrag.
Auch von den Jugendlichen gab es positives Feedback. So meldeten beispielsweise Schüler des Carl-Zeiss-Gymnasiums in Jena zurück, dass besonders die Mitmach-Stationen, der direkte Austausch mit Fachleuten sowie die anschaulichen Vorträge gefielen.
»Das große Interesse bestärkt uns darin, diesen Weg weiterzugehen und für die Pharmazie zu werben. Der Dank gilt allen Helferinnen und Helfern sowie dem Organisationsteam, das über zwölf Monate hinweg mit großem Einsatz auf diesen Tag hingearbeitet hat. Getragen wurde all dies von einer gemeinsamen Leidenschaft für die Pharmazie«, so Neidels Fazit.