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Umweltschutz in der Pflege
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Gesundheitswesen ist Verursacher und Leidtragender

Der BKK Dachverband hat ein Hintergrundpapier zum Thema »Nachhaltigkeit in der Pflege« veröffentlicht: Das Gesundheitswesen produziere demnach etwa 6 Prozent der Treibhausgasemissionen in Deutschland und verbrauche viel Wasser, Einwegprodukte und Energie. Doch es gibt auch großes Sparpotenzial. 
AutorPZ
AutorPaulina Kamm
Datum 26.05.2025  09:30 Uhr
Klimagerechte Versorgung als ganzheitlicher Ansatz

Klimagerechte Versorgung als ganzheitlicher Ansatz

Laut BKK bedarf es einer Umstellung der Verpflegung in Gesundheitseinrichtungen nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und dem Konzept der »Planetary Health Diet«. Die Kosten der Transformation dürfe nicht zu einem finanziellen Mehraufwand für Pflegebedürftige führen.

In der Hilfsmittelversorgung setzen die BKK auf längere Produktlebensdauern. Die Hersteller sollen für mehr Transparenz und längerlebige Vergleichsprodukte sorgen. Durch die längere Funktionsfähigkeit wären die Hilfsmittel wirtschaftlich rentabler und nachhaltiger. 

Durch steuerliche Erleichterungen, wie Sonderabschreibungen, Kfz-Steuerbefreiung und Umweltboni könne die Elektromobilität in der ambulanten Patientenversorgung beschleunigt werden. Eine kommunal gesteuerte, klar abgegrenzte regionale Bedarfsplanung mit kleineren Einzugsgebieten ermögliche die Reduzierung von Emissionen. »Das Gesundheitswesen ist sowohl Verursacher von Emissionen als auch Leidtragender der Klimakrise«, so die Betriebskrankenkassen.

THEMEN
UmweltPflege

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