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Kardiovaskuläre Sekundärprävention
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Geschlecht beeinflusst nicht Wirksamkeit von ASS

Das Geschlecht scheint keinen Einfluss auf die Wirksamkeit und Sicherheit von  Acetylsalicylsäure zur Sekundärprävention von atherosklerotischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu haben. Das legt eine Neuauswertung der ADAPTABLE-Studie nahe, die zwei unterschiedliche Dosierungen untersuchte.
AutorKontaktTheo Dingermann
Datum 31.10.2024  11:00 Uhr
Frauen haben höheres Lebenszeitrisiko für Schlaganfall

Frauen haben höheres Lebenszeitrisiko für Schlaganfall

Dass Frauen häufiger als Männer aufgrund eines Schlaganfalls in eine Klinik kamen, führen die Forschenden darauf zurück, dass Frauen in mittlerem Alter ein um 20 Prozent höheres Lebenszeitrisiko für einen Schlaganfall haben als Männer.

Hinsichtlich der Sicherheitsergebnisse traten schwere Blutungen bei beiden Dosierungen bei männlichen und weiblichen Patienten ähnlich häufig auf. Zudem war die Therapieadhärenz bei Männern und Frauen ähnlich, wobei auch keine signifikanten Abweichungen bei einer Dosisumstellung oder beim Absetzen festgestellt wurden.

Beide ASS-Dosen seien unabhängig vom Geschlecht vergleichbar wirksam und sicher, resümieren die Autoren. Die beobachteten höheren Hospitalisierungsraten für Schlaganfälle bei Frauen legten jedoch nahe, dies weiter zu erforschen.

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