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Bayern
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Gerlach besucht AEP

Die Bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) besuchte mit weiteren Politikerinnen und Politikern den Pharmagroßhändler AEP im unterfränkischen Alzenau. Diskutiert wurde unter anderem die Sicherstellung der Medikamentenversorgung entlang der Lieferkette.
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 25.07.2024  13:32 Uhr

Judith Gerlach, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention (CSU), war zusammen mit der Bundestagsabgeordneten Andrea Lindholz (CSU), dem Landrat des Landkreises Aschaffenburg Alexander Legler (CSU), der Bezirksrätin für Aschaffenburg-West Andrea Stürmer (CSU) und dem Ersten Bürgermeister der Stadt Alzenau Stephan Noll (CSU) zu Besuch beim Pharmagroßhändler AEP im unterfränkischen Alzenau.

Diskutiert wurde unter anderem die flächendeckende Medikamentenversorgung durch Vor-Ort-Apotheken und damit einhergehend die Sicherstellung der Versorgung entlang der gesamten Lieferkette. Der sinnvolle Einsatz von KI und weiteren IT-basierten Maßnahmen soll die Apotheken in die digitale Zukunft begleiten, sagte AEP-Geschäftsführerin Heike Brockmann. Der Großhändler wolle mir seiner Plattform »Zack+da!« die Apotheken bei der Patientenbindung unterstützen und dabei helfen, sich vom Versandhandel abzugrenzen.

Gemeinsames Ziel: Sicherung der Arzneimittelversorgung

Gerlach betonte: »Wir haben als gemeinsames Ziel, die Arzneimittelversorgung der Menschen zu sichern – rund um die Uhr, flächendeckend in der Stadt und auf dem Land.« Die Bayerische Staatsregierung setze alles daran, die Versorgungsicherheit der Bevölkerung mit Arzneimitteln und Medizinprodukten zu gewährleisten und die Rahmenbedingungen für die gesamte Gesundheitswirtschaft zu verbessern.

Zuletzt habe Bayern eine gemeinsame Bundesratsinitiative mit Baden-Württemberg eingebracht, die am 26. April 2024 mehrheitlich vom Bundesrat angenommen wurde. »Darin fordern wir, den Abverkauf von Arzneimitteln zu ermöglichen, die während eines Versorgungsengpasses importiert wurden. Damit sollen Apotheker und Großhändler in derartigen Fällen finanziell abgesichert werden«, so Gerlach.

Geschäftsführerin Heike Brockmann erklärte, dass AEP als einziger Pharmagroßhändler alle Apotheken bundesweit aus einem Zentrallager beliefere und ausschließlich auf den heimischen, deutschen Markt fokussiert sei. »Wir möchten unseren Standort in Bayern nachhaltig stärken und von hier aus die Gesundheitsversorgung für ganz Deutschland sichern«, so Brockmann, die den Politikerinnen und Politikern auch das Zentrallager des Großhändlers zeigte sowie das ökologische und ökonomische Geschäftsmodell des Pharmagroßhändlers vorstellte.

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