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Experimentelle Therapie
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Gentherapie zum auf die Haut schmieren

Dystrophische Epidermolysis bullosa ist eine seltene, genetisch bedingte, blasenbildende Hauterkrankung. In einem experimentellen Therapieansatz wurde sie mit einem neuen Gentherapeutikum topisch behandelt – die Ergebnisse sind ermutigend.
AutorKontaktTheo Dingermann
Datum 19.12.2022  10:30 Uhr

Milde bis moderate Nebenwirkungen

Mehr als die Hälfte der Patienten (18) berichteten Nebenwirkungen, die aber meist mild bis moderat ausgeprägt waren. Dazu zählten Juckreiz, Kältegefühl und ein Plattenepithelkarzinom. Fälle von Plattenepithelkarzinomen traten nur bei Wunden auf, die nicht behandelt wurden. In keinem Fall führte eine Nebenwirkung zum Abbruch der Therapie.

Die Autoren resümieren, dass eine wöchentliche Applikation von B-VAC innerhalb von sechs Monaten zu deutlich mehr Wundheilungen führte als eine Behandlung mit Placebo. Diese Resultate rechtfertigen längere und größere Studien, um offene Fragen wie die Dauerhaftigkeit der Wirkung und dies Risiken dieses Ansatzes über einen längeren Zeitraum auszuloten.

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