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Apotheker im Bundestag
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Gemischte Gefühle nach Treffen mit Lauterbach

Große Hoffnung auf Veränderungen hat Armin Noeske zwar nicht. Dennoch sieht er vor der Bundestagswahl im kommenden Jahr die Chance, noch etwas für die Apothekerschaft zu erreichen. So lautet das Fazit des Apothekers aus Mecklenburg-Vorpommern nach dem heutigen Gespräch mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).
AutorKontaktAnne Orth
Datum 18.09.2024  22:34 Uhr

»Aufgeben ist keine Option«

Der Minister habe zugehört, aber dann darauf verwiesen, dass kein Geld da sei. Er habe derzeit die Krankenhausreform auf dem Tisch und daher das ApoRG erst einmal zurückgestellt. »Er hat keine Anstalten gemacht, etwas zu ändern«, berichtete Noeske. Nach dem Gespräch sei er daher zunächst etwas enttäuscht gewesen. Dennoch sieht er die Chance, vor der Bundestagswahl im kommenden Jahr »noch stärker Druck aufzubauen«, um doch noch Änderungen im Sinne der Apothekerschaft zu erreichen. »Aufgeben ist keine Option. Wir machen so lange weiter, bis wir etwas erreicht haben«, gab er sich kämpferisch.

Lauterbach selbst bewertete den Austausch mit den Apothekern positiver. Auf der Social-Media-Plattform »Instagram« schrieb er kurz nach dem Treffen: »Guter Austausch, auch wenn nicht komplett einvernehmlich. Aber Rückmeldungen aus der Praxis sind immer wertvoll.«

 

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