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TI-Messenger
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Gedisa kann jetzt KIM

Apotheken können ab sofort über das Gedisa Apothekenportal ihre KIM-Adressen verbindlich bestellen. Der Messenger-Dienst soll einheitlicher Standard für die elektronische Übermittlung medizinischer Dokumente werden, die Nutzung ist für Apotheken ab April verpflichtend.
AutorKontaktPZ
Datum 04.01.2024  18:05 Uhr

KIM steht für Kommunikation im Gesundheitswesen. Ziel ist es, Patientendaten leicht und sicher zwischen den Heilberufen weiterzugeben. Untersuchungsergebnisse können per E-Mail verschlüsselt über die Telematikinfrastruktur (TI) zwischen verschiedenen Praxen, Kliniken oder eben Apotheken verschickt werden. Strukturierter Daten sollen dabei helfen, elektronische Arztbriefe automatisch den Patienten zuzuordnen. Arztbriefe per Post und Befunde per Fax sollen der Vergangenheit angehören.

Mit einer eigenen Adresse können auch Apotheken Nachrichten und Dokumente per E-Mail über die TI versenden. Bisher wurden nach Angaben von Gedisa schon rund 5.000 Adressen reserviert. Die Apotheken müssen bis Ende des ersten Quartals 2024 in der Lage sein, das Messenger-System zu nutzen, sie sind dazu gesetzlich verpflichtet.

Die Gedisa hat nach eigenen Angaben jetzt alle Voraussetzungen geschaffen, um den Apothekeninhaberinnen und -inhabern die verbindliche Bestellung reservierter sowie neuer KIM-Adressen über das Apothekenportal zu ermöglichen. Die Gematik habe Gedisa als KIM-Anbieter zugelassen. Im Anschluss an den Bestellvorgang wird KIM durch einen Servicepartner der Gedisa installiert.

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